idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
22.11.2011 15:56

Europäischer Forschungsrat fördert neun Heidelberger Wissenschaftler

Marietta Fuhrmann-Koch Kommunikation und Marketing
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    Die Universität Heidelberg hat im Rahmen der diesjährigen Ausschreibungsrunde des Europäischen Forschungsrats (ERC) für Spitzenforscher ein herausragendes Ergebnis erzielt: Im Bereich projektbezogener Forschungsförderung erhielten drei Nachwuchsforscher einen der begehrten Starting Grants, sechs etablierte Forscher, darunter zwei „Brückenprofessoren“, den renommierten Advanced Grant. Mit der aktuellen Förderung erhöht die Universität Heidelberg ihre Gesamtzahl auf insgesamt zehn Starting Grants und neun Advanced Grants; hinzu kommen die Advanced Grants für die beiden Brückenprofessuren. Die Förderdauer beträgt jeweils fünf Jahre.

    Pressemitteilung
    Heidelberg, 22. November 2011

    Europäischer Forschungsrat fördert neun Heidelberger Wissenschaftler
    Drei ERC Starting Grants und sechs ERC Advanced Grants für Spitzenforscher gehen nach Heidelberg

    Die Universität Heidelberg hat im Rahmen der diesjährigen Ausschreibungsrunde des Europäischen Forschungsrats (ERC) für Spitzenforscher ein herausragendes Ergebnis erzielt: Im Bereich projektbezogener Forschungsförderung erhielten drei Nachwuchsforscher einen der begehrten Starting Grants, sechs etablierte Forscher, darunter zwei „Brückenprofessoren“, den renommierten Advanced Grant. „Das Ergebnis bestätigt eindrucksvoll das hohe Forschungsniveau an der Ruperto Carola im internationalen Kontext“, erklärte Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor der Ruperto Carola. Mit der aktuellen Förderung erhöht die Universität Heidelberg ihre Gesamtzahl auf insgesamt zehn Starting Grants und neun Advanced Grants; hinzu kommen die Advanced Grants für die beiden Brückenprofessuren. Die Förderdauer beträgt jeweils fünf Jahre.

    Bei den ausgezeichneten Nachwuchswissenschaftlern handelt es sich um Prof. Dr. Selim Jochim (Fakultät für Physik und Astronomie), Prof. Dr. Jan Lohmann (Fakultät für Biowissenschaften) sowie Dr. Friedrich Frischknecht (Medizinische Fakultät Heidelberg). Ihre Projekte werden mit einem ERC Starting Independent Researcher Grant jeweils in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Einen ERC Advanced Investigator Grant für bereits etablierte Spitzenforscher erhielten Prof. Dr. Christof Wetterich (Fakultät für Physik und Astronomie), Prof. Dr. Victor Sourjik (Zentrum für Molekulare Biologie) und Prof. Dr. Joachim Wittbrodt (Fakultät für Biowissenschaften) sowie als „co-investigator“ Prof. Dr. Hans Georg Bock (Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen). Mit diesem Grant wurden außerdem zwei Heidelberger „Brückenprofessoren“ ausgezeichnet: Prof. Dr. Klaus Blaum vom Max-Planck-Institut für Kernphysik, der zugleich an der Fakultät für Physik und Astronomie lehrt und forscht, sowie Prof. Dr. Michael Boutros, der an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Ruperto Carola und am Deutschen Krebsforschungszentrum tätig ist. Für Projekte, die mit einem Advanced Grant gefördert werden, können bis zu 3,5 Millionen Euro vergeben werden.

    Der 2007 eingerichtete Europäische Forschungsrat setzt sich für eine Förderung der grundlagenorientierten Forschung ein, um visionäre Projekte voranzutreiben und neue interdisziplinäre Wissensgebiete zu erschließen. Er schreibt jährlich drei Hauptförderlinien aus: Die Starting Grants für Nachwuchswissenschaftler und die Advanced Grants für etablierte Wissenschaftler sowie die Synergy Grants für Gruppen von zwei bis vier Forschenden. Für Personen, die bereits einen Starting oder Advanced Grant erhalten haben, gibt es außerdem das „Proof of Concept“-Schema, mit dem Ideen aus den Projekten in Innovationen überführt werden können.

    Informationen im Internet sind unter der Adresse http://www.uni-heidelberg.de/forschung/nachwuchs/erc_grants.html abrufbar.

    Kontakt:
    Kommunikation und Marketing
    Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
    presse@rektorat.uni-heidelberg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Informationstechnik, Mathematik, Medizin, Physik / Astronomie
    überregional
    Personalia, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).