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12.01.2012 07:54

Neugründung des Instituts für Allergieforschung geleitet von Prof. Dr. Carsten Schmidt-Weber

Susanne Eichacker Kommunikation
Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

    Neuherberg, 12.01.2012. Prof Dr. Carsten Schmidt-Weber leitet ab Januar 2012 das neue Institut für Allergieforschung am Helmholtz Zentrum München. Zuvor leitete er die gemeinsame Klinische Kooperationsgruppe „Allergie und Umwelt“ von Helmholtz Zentrum München und Technischer Universität München (TUM). Er hat den Lehrstuhl für „Molekulare Allergologie und Umweltforschung“ der TUM inne. Das Helmholtz Zentrum München verstärkt damit seine Forschung auf dem Gebiet der Allergieentstehung und Entwicklung neuer Therapien.

    Das Helmholtz Zentrum München verstärkt seine Aktivitäten zur Erforschung allergischer Erkrankungen. Als Leiter des neuen Instituts für Allergieforschung am Helmholtz Zentrum München wurde zum 1. Januar 2012 Prof. Dr. Carsten Schmidt-Weber berufen. „Um Allergien besser behandeln zu können, müssen wir verstehen, wie genetische Prädisposition, das Immunsystem und Umweltfaktoren bei der Entstehung von Allergien zusammenwirken“, so Prof. Dr. Günther Wess, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums München. „Carsten Schmidt-Weber verbindet exzellente Grundlagenforschung mit einer engen Anbindung an die Klinik. Sein Institut wird einen wesentlichen Beitrag leisten, um die langjährige Kooperation mit dem Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München auf dem Gebiet der Allergieforschung auszubauen und zu zügigen Erfolgen in der Translation zu führen.“ Das Verständnis der Entstehungsmechanismen von Volkskrankheiten und die Ableitung neuer Angriffspunkte für Diagnose, Therapie und Prävention sind Ziele des Helmholtz Zentrums München.

    Schmidt-Weber ist ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Mechanismen von Allergien und Allergie-Toleranzen und erfahren bei der Translation seiner Erkenntnisse in die medizinische Anwendung. Zu den Stationen seiner beruflichen Laufbahn zählen unter anderem das Royal Brompton Hospital & National Heart & Lung Institute, Imperial College in London, wo er zu Mechanismen der Toleranz in speziellen Immuntherapien der Atemwege arbeitete, und das Swiss Institute of Allergy and Asthma-Research (SIAF) sowie die Harvard Medical School in Boston, wo er sich dem Thema zelluläre und molekulare Mechanismen bei allergischen Erkrankungen widmete.

    Weitere Informationen

    Allergien gehören zu den großen gesundheitlichen Herausforderungen der meisten modernen Gesellschaften. Die Zahl der Erkrankten, besonders im Kindesalter, ist in den letzten 50 Jahren so stark angestiegen, so dass Allergien zu den Volkskrankheiten zählen. Um Ursachen und mögliche Therapien genauer zu untersuchen, haben das Helmholtz Zentrum München und die Technische Universität München vereinbart, das langjährig erfolgreiche Kooperationsprojekt ZAUM (Zentrum für Allergie und Umwelt) zum Münchner Allergie-Forschungszentrum MARC auszubauen (http://www.marc-allergy.de), in dem ein Schwerpunkt auf der Übersetzung neuer Erkenntnisse in die medizinische Anwendung liegt. Schon jetzt stellt dieser Verbund der Allergieforschenden Arbeitsgruppen eine einzigartige Konzentration an Wissenschaftlern dar, die gemeinsam der Allergie Epidemie entgegenwirken wollen.

    Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 17 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. http://www.helmholtz-muenchen.de

    Das Zentrum Allergie & Umwelt (ZAUM) in München ist eine gemeinsame Einrichtung von Helmholtz Zentrum München und Technischer Universität München. Die in der deutschen Forschungslandschaft einzigartige Kooperation dient der fachübergreifenden Grundlagenforschung und Verknüpfung mit Klinik und klinischen Studien. Durch diesen translationalen Ansatz lassen sich Erkenntnisse über molekulare Entstehungsmechanismen von Allergien in Maßnahmen zu ihrer Vorbeugung und Therapie umsetzen. Die Entwicklung wirksamer, individuell zugeschnittener Therapien ermöglicht betroffenen Patienten eine bessere Versorgung. http://www.zaum-online.de
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    Ansprechpartner für die Medien

    Sven Winkler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Ingolstädter Landstraße 1 85764 Neuherberg . Tel.: 089-3187-3946 . Fax 089-3187-3324. E-Mail: presse@helmholtz-muenchen.de

    Fachlicher Ansprechpartner
    Prof. Dr. Carsten B. Schmidt-Weber - Direktor des Zentrums für Allergie & Umwelt (ZAUM) - Helmholtz Zentrum München und Technische Universität München, Biedersteiner Str. 29, 80802 München -Tel.: 089-4140 3450 - Fax: 089-4140-3452 - E-Mail: zaum@tum.de


    Weitere Informationen:

    http://www.helmholtz-muenchen.de/presse-und-medien/pressemitteilungen/pressemitt...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Medizin
    überregional
    Personalia
    Deutsch


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