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13.01.2012 09:45

10 JAHRE ENGAGEMENT FÜR KUNST UND WISSENSCHAFT: DIE SCHERING STIFTUNG

Friederike Petersen Pressestelle
Schering Stiftung

    Seit 2002 engagiert sich die Berliner Stiftung für den Dialog von Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft und fördert mit über 1 Mio. Euro jährlich Stipendiaten und Projekte in den Lebenswissenschaften und der zeitgenössischen Kunst und Kultur.

    Wer hätte bei der Gründung der Schering Stiftung durch den Vorstand der Schering AG gedacht, dass die Stiftung im zehnten Jahr ihres Bestehens die einzige Institution weltweit ist, die den Namen Schering weiterführt und an das traditionsreiche Berliner Unternehmen erinnert? Nach Übernahme der Schering AG durch die Bayer AG im Jahr 2006 konnte sich die gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit einem Stiftungskapital von 35 Mio. Euro weiter unabhängig entwickeln. Mit dem Namen Schering ist für die Stiftung gemäß ihrer Satzung ein Bekenntnis zur Förderung von Kreativität und Forschung sowie zum Kultur- und Wissenschaftsstandort Berlin verbunden.

    In Nachfolge der Förderung von Kultur und Wissenschaft durch die Schering AG und die ehemalige Schering Forschungsgesellschaft unterstützt die Schering Stiftung Stipendiaten in den Lebenswissenschaften sowie Projekte in der zeitgenössischen bildenden und darstellenden Kunst, der Musik sowie der wissenschaftlichen und kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen. Schwerpunkte bilden der Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie die Förderung von Projekten in Grenzbereichen, insbesondere an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Diesem Fokus ist auch der Projektraum Unter den Linden gewidmet, in dem seit 2009 Ausstellungen junger, experimenteller Künstler – begleitend von wissenschaftlichen Vorträgen – gezeigt werden.

    In den letzten zehn Jahren hat die Schering Stiftung über 10 Mio. Euro in gemeinnützige Projekte investiert, davon die Hälfte für die Wissenschaft und Forschung, über 3 Mio. Euro für Kulturprojekte und über 2 Mio. Euro in die wissenschaftliche und kulturelle Bildung. In der Tradition und Erinnerung an die Schering AG hat die Schering Stiftung zusammen mit der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin die zehnjährige Dauerausstellung „Pillen und Pipetten – Die chemisch-pharmazeutische Industrie am Beispiel Schering“ zur Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung konzipiert und mit über 1 Mio € finanziert. Ein anderes sehr erfolgreiches Programm, „Young Leaders in Science“, fördert seit 2006 das Management-Training junger, exzellenter Wissenschaftler.

    Im Jubiläumsjahr 2012 plant die Schering Stiftung eine Vielzahl von Projekten und Veranstaltungen in den Bereichen Wissenschaft und Kunst, u.a. eine Ausstellung mit Haroon Mirza, Preisträger des Silbernen Löwen auf der Venedig Biennale 2011, in ihrem Projektraum ab dem 25. Mai sowie die Verleihung des Ernst Schering Preises und ein wissenschaftliches Symposium am 10. und 11. September.

    Das erste Highlight des Jahres sind zwei Ausstellungen der schottischen Künstlerin Ilana Halperin in Berlin: „Steine“ (27.01. – 15.07.2012, Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité) thematisiert die Geologie von Mensch und Tier anhand der vom Körper selbst produzierten Steine. „Hand Held Lava“ (03.02. – 05.05.2012, Projektraum der Schering Stiftung) beschäftigt sich ausgehend von persönlichen Erfahrungen der Künstlerin mit der Faszination für geologische Vorgänge wie Vulkanismus und deren Verhältnis zum täglichen Leben.

    Weitere Informationen zur Schering Stiftung erhalten Sie unter http://www.scheringstiftung.de oder bei:
    Friederike Petersen | Referentin Öffentlichkeitsarbeit | Schering Stiftung | Unter den Linden 32-34 | 10117 Berlin | Tel. 030-20 62 29 67 | petersen@scheringstiftung.de

    Stiftungsrat
    Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Kurth (Vorsitzender), Präsident em. des Robert Koch-Instituts, Berlin
    Dr. Hubertus Erlen (Stellvertretender Vorsitzender), ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Bayer Schering Pharma AG, Berlin
    Prof. Dr. Horst Bredekamp, Professor für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin
    Prof. Dr. Charlotte Klonk, Professorin für Kunst und neue Medien an der Humboldt-Universität zu Berlin
    Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Michel, Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysik, Frankfurt am Main, Träger des Nobelpreises für Chemie 1988
    Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Stock, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
    Prof. Dr. Christina Weiss, Vorsitzende des Vereins der Freunde der Nationalgalerie, Kulturstaatsministerin a.D.

    Vorstand
    Dr. Sonja Kießling (Wissenschaft)
    Heike Catherina Mertens (Kultur)


    Weitere Informationen:

    http://www.scheringstiftung.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Biologie, Chemie, Kunst / Design, Medizin, Musik / Theater
    überregional
    Personalia
    Deutsch


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