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13.01.2012 17:56

Gemeinschaftliches Wohnen im Alter

Sigrid Neef Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule Jena

    Ein Konzept aus Sozialer Arbeit, Ehrenamt und Solidarität

    Ein zukunftsweisendes Konzept zum Leben im Alter stellt am 18. Januar Professor Rolf Pfeiffer bei seiner Antrittsvorlesung an der Fachhochschule Jena vor. Der Wissenschaftler hält seinen Vortrag um 17.00 Uhr im Medienstudio von Haus 5 (Raum 05.03.11). Neben aktuellen Daten zum Demografischen Wandel und zur Pflegebedürftigkeit spricht er über Risiken und Chancen in der alternden Gesellschaft und hier nicht zuletzt über Gemeinschaftswohnprojekte.

    „Durch Unterstützung in der Gemeinschaft lassen sich leichte altersbedingte Beeinträchtigungen oftmals ausgleichen.“, so Prof. Dr. Pfeiffer. Dadurch entstünden Selbsthilfe- und Solidarisierungspotentiale. Zwei Richtungen sieht der Sozialwissenschaftler und Soziologe hier: die pragmatisch orientierten Bedürfnis- und idealistisch geprägte Gesinnungsgemeinschaften. Beide durchlaufen auf dem Weg zur wirklichen „Gemeinschaft“ spezifische Hindernisse, die durch externe Projektberatung bearbeitbar und damit überwindbarer werden.

    Prof. Dr. Rolf Pfeiffer wurde zum Sommersemester 2011 als Professor für Sozialarbeit und Sozialpädagogik an den Fachbereich Sozialwesen der FH Jena berufen. Zu seinen Lehr- und Forschungsfeldern gehören unter anderem die Theorie und die Geschichte der Sozialen Arbeit. Weiterhin setzt er Schwerpunkte auf die Arbeit mit gesellschaftlich Benachteiligten und mit älteren Menschen. Der gebürtige Göttinger machte zunächst eine Ausbildung zum Feinoptiker bei Carl Zeiss in seiner Heimatstadt. Daran schloss sich der zweite Bildungsweg im Bereich Technik/Ingenieurwesen an. Sein Zivildienst führte ihn in die Kinder- und Jugendpsychiatrie, und diese Erfahrungen schließlich zu einem Studium des Sozialwesens in Kassel.

    Seit Ende der neunziger Jahre folgten Veröffentlichungen und Lehraufträge. Vor seiner Berufung an die Fachhochschule Jena war Professor Pfeiffer als selbständiger Berater im Sozialbereich tätig. Darüber hinaus absolvierte er an der Universität Göttingen ein sozialwissenschaftliches Magisterstudium (Pädagogik, Ethnologie, Soziologie) und promovierte anschließend am Fachbereich Sozialwesen der Universität Kassel mit einer Arbeit über „Das Fremde in der Sozialarbeit“.

    Die Antrittsvorlesung am 18. Januar, um 17.00 Uhr im Medienstudio (Haus 5, Etage 3) der FH Jena ist öffentlich. Besucher sind herzlich willkommen.

    sn


    Weitere Informationen:

    http://www.fh-jena.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Politik, Psychologie
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Studium und Lehre
    Deutsch


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