idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
04.02.2012 15:29

Prof. Matthias Heckmann ist neuer Leiter der Greifswalder Neonatologie und Kinderintensivmedizin

Constanze Steinke Pressearbeit
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

    Seit Anfang des Jahres leitet Prof. Matthias Heckmann (Foto) die Abteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin in der Universitätsmedizin Greifswald. Die Fachabteilung mit Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe für Mecklenburg-Vorpommern gehört zum modernen Eltern-Kind-Zentrum im Klinikneubau am Berthold-Beitz-Campus.

    Prof. Matthias Heckmann stammt aus dem Ruhrgebiet (geboren in Recklinghausen) und hat bis 1991 an der Medizinischen Universität Münster studiert. Seine beruflichen Stationen führten den 48-Jährigen über das St. Franziskus-Hospitals in Ahlen/Westfalen über die Universitätskinderklinik Ulm bis zum Leitenden Oberarzt im Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin im Universitätsklinikum Gießen, bevor er dem Ruf in die Universitäts- und Hansestadt Greifswald folgte. Der Kinderarzt und Frühchenexperte übernimmt an der Universitätsmedizin den Lehrstuhl für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin.

    „Greifswald hat als universitäres Perinatalzentrum eine herausragende Funktion in der Versorgung kranker Früh- und Neugeborener. Dies stellt höchste Anforderungen an die Qualität der medizinischen Versorgung, aber auch an die Qualität der Zusammenarbeit mit den umliegenden Kliniken im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern“, sagte der Neu-Greifswalder. Prof. Matthias Heckmann sieht eine große Herausforderung darin, die vorhandenen Strukturen weiter auszubauen und dem medizinischen Fortschritt anzupassen.

    „In Zusammenarbeit mit dem Institut für Community Medicine möchte ich mit meinem Team zudem die wissenschaftlichen Daten von über 5.000 in der Region Vorpommern geborenen Neugeborenen (SNIP-Studie) nutzen. Dies ist für einen Neugeborenenmediziner eine in Deutschland einzigartige Chance.“ Gleichzeitig soll die an den Universitätsklinika Ulm und Gießen begonnene Forschung zum Steroidhormonsystem intensivmedizinisch kranker Kinder, zu dem vor allem die Stresshormone gehören, weitergeführt werden. „Nicht zuletzt hat Greifswald bei den Medizinstudenten einen hervorragenden Ruf. Die Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin sind für Studierende in vielerlei Aspekten faszinierend und motivierend, so dass ich mich auch auf die Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Nachwuchs freue“, so Heckmann.

    Der Kinderarzt und Wissenschaftler ist verheiratet und hat zwei Kinder. Gemeinsam mit seiner Familie möchte er sich, eigentlich leidenschaftlicher Rennrad- und Mountainbikefahrer, künftig einer typisch norddeutschen und für ihn neuen Freizeitbeschäftigung annähern, dem Wassersport.

    Universitätsmedizin Greifswald
    Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendmedizin
    Abteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin
    Leiter: Prof. Dr. med. Matthias Heckmann
    Sauerbruch-Straße, 17475 Greifswald
    T +49 3834 86-64 21
    E matthias.heckmann@uni-greifswald.de
    http://www.medizin.uni-greifswald.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    regional
    Personalia
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).