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02.03.2012 09:42

Unerwartet hohe Beteiligung beim bundesweiten Ideenwettbewerb „Gesunde Pflegeausbildung“

Meike Mossig Pressestelle
Universität Bremen

    Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) will mit dem Projekt Pflegeschulen für die gesundheitliche Situation ihrer Auszubildenden sensibilisieren – Hochkarätige Expertenjury ermittelt Gewinner

    Pflegerinnen und Pfleger haben einen Beruf, der körperlich und psychisch belastend sein kann. Was können Ausbildungsschulen tun, um die Gesundheit ihres beruflichen Nachwuchses frühzeitig zu fördern und zu schützen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des bundesweit einmaligen Ideenwettbewerbs „Gesunde Pflegeausbildung“, den das Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) organisiert und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) fördert. Die Resonanz auf das Projekt ist groß. „Wir sind überrascht und freuen uns, wie viele Ausbildungseinrichtungen sich aus ganz Deutschland beworben haben“, sagt der Leiter des IPP, Professor Stefan Görres. Dies zeige, welche Bedeutung das Thema in Deutschland habe. Die Auswertung der über 60 eingereichten Beiträge aus nahezu allen Bundesländern erfolgt durch eine hochkarätige Jury: Neben Vertretern der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) sind das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), der Deutsche Pflegerat (DPR), die Gewerkschaft Verdi sowie Personen aus der Pflegepraxis und der Pflegeausbildung vertreten.

    Ziel des Ideenwettbewerbs ist es, Pflegeschulen für die gesundheitliche Situation von Auszubildenden zu sensibilisieren. Eingereicht werden konnten zukunftsweisende Konzepte in den Themenfeldern Gesundheitsförderung und Prävention, die von Pflegeschulen entwickelt oder auch schon umgesetzt wurden, um den gesundheitlichen Belastungen der Auszubildenden beispielhaft zu begegnen. Die besten Konzepte werden auf dem Hauptstadtkongress am 15. Juni diesen Jahres in Berlin prämiert. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 31.500 Euro vergeben.

    Weitere Informationen:

    Universität Bremen
    Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften
    Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP)
    Prof. Dr. Stefan Görres
    Tel.: 0421 218-68900
    E-Mail sgoerres@uni-bremen.de

    Dr. Martina Stöver
    Tel. 0421 218-68908
    E-Mail: stoever@uni-bremen.de


    Weitere Informationen:

    http://www.ipp.uni-bremen.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


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