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15.03.2012 11:30

Neuer Landesgesundheitsbericht NRW 2011 erschienen

Mirko Kösterke Kommunikation
Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen

    Informationen zur Entwicklung von Gesundheit und Krankheit in Nordrhein-Westfalen.

    Der Bericht enthält kurz gefasste Informationen zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung sowie zu ausgewählten Bereichen der Prävention und gesundheitlichen Versorgung. Insgesamt werden 42 Themen behandelt, darunter auch die Themen „Multimorbidität“, „Regionale Aspekte sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit“ und „Verordnung von Hormonpräparaten in und nach den Wechseljahren“. Herausgeber ist das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen.

    Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat den zweiten Landesgesundheitsbericht vorgestellt. Erstmals wurde er 2009 veröffentlicht.
    Der aktuelle Bericht mit dem Titel "Landesgesundheitsbericht NRW 2011" ist die Basispublikation der Gesundheitsberichterstattung des Landes. Er gibt einen allgemeinen Überblick zu der gesundheitspolitischen Situation des Landes, beschreibt und bewertet die wichtigsten gesundheitspolitischen Handlungsfelder und greift aktuelle Entwicklungen auf. Er richtet sich an einen großen Kreis von interessierten Bürgerinnen und Bürgern über das Gesundheitswesen, die Politik bis hin zur Fachöffentlichkeit.

    Insgesamt werden in dem Bericht 42 gesundheitspolitische Themen vorgestellt. Beispielsweise auch das Thema „Multimorbidität“, also das gleichzeitige Bestehen mehrerer Krankheiten bei einer einzelnen Person. Chronische Krankheiten treten mit zunehmendem Alter in kombinierter Form auf. Unter den nordrhein-westfälischen Frauen und Männern ab 65 Jahren sind schätzungsweise knapp zwei Drittel (62 %) von mindestens drei, im Durchschnitt sogar fünf chronischen Krankheiten betroffen. Die höhere Lebenserwartung der Frauen lässt ihre Zahl unter den multimorbiden Personen mit geschätzten 1,34 Millionen um die Hälfte höher ausfallen, als die der Männer (0,9 Millionen).

    Hervorzuhebende Trends zeigen sich in der Zunahme der gesunden Lebenserwartung. Die Menschen werden nicht nur älter, zugenommen hat auch die Zahl der gesund verbrachten Lebensjahre. Ebenso sind im Rückgang des Rauchens erfreuliche Entwicklungen zu verzeichnen: Mit einem Anteil von 14 Prozent bei den 12 bis 17-jährigen Jungen und 12 Prozent bei den gleichaltrigen Mädchen hat die Raucherquote in dieser Altersgruppe aufgrund der intensiven Bemühungen um die Einschränkung des Rauchens einen historischen Tiefstand erreicht.

    Kostenloser Download und Bestellung des Berichts können über den Broschürenservice des Gesundheitsministeriums erfolgen: https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/mgepa/landesg...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


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