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19.03.2012 15:06

14 Studierende der Medizinischen Hochschule Hannover erhalten Deutschlandstipendium

Stefan Zorn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Hochschule Hannover

    Gemeinsames Engagement von Hochschule und privaten Sponsoren / Gezielte Förderung begabter Nachwuchskräfte durch bundesweites Stipendienprogramm

    Große Freude bei 14 Studierenden der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): Sie bekamen heute ihre Urkunden für ein einjähriges Stipendium in Höhe von monatlich 300 Euro. Bei der Förderung handelt es sich um das Deutschlandstipendium, das zum Wintersemester 2011/12 vom Bundesbildungsministerium auf den Weg gebracht wurde. Die Stipendien werden jeweils zur Hälfte vom Bund und von privaten Förderern finanziert. MHH-Studiendekan Professor Dr. Ingo Just vergab die Urkunden an die Stipendiaten und die Förderer. Für die auserwählten Studierenden und ihre Sponsoren war die Feierstunde eine gute Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen.

    Insgesamt 144 Studierende der Humanmedizin, Biomedizin, Biochemie und Zahnmedizin hatten sich an der MHH um das Deutschlandstipendium beworben. Das Stipendium wird einkommensunabhängig vergeben, die BAföG-Leistungen werden nicht angerechnet. Bei der Auswahl der Stipendiaten zählen nicht nur Begabung und gute Leistungen im Studium, sondern auch gesellschaftliches und soziales Engagement sowie ein möglicher Migrationshintergrund. „Die Auswahlkommission hat sich die Arbeit nicht leicht gemacht. Jede Bewerbung wurde individuell bewertet und mit anderen Bewerbungen verglichen“, erklärt Professor Just. Zu den Stipendiaten gehört auch Ines Severloh. „300 Euro ist schon eine ganze Menge Geld“, freut sich die Medizinstudentin. Sie ist im dritten Semester und hat die Auswahlkommission, so vermutet sie, einerseits durch gute Noten, andererseits aber auch durch ihren sozialen Einsatz überzeugt. „Ich bin seit mehr als zehn Jahren im Katastrophenschutz und in der Freiwilligen Feuerwehr tätig“, sagt die 27-Jährige. Außerdem engagiert sie sich ehrenamtlich für ausländische Studierende an der MHH. Vor ihrem Studium hat Ines Severloh eine Ausbildung zur Krankenpflegerin gemacht.

    Die MHH wird den nächsten Jahren das Deutschlandstipendium weiterführen. Dafür sind private Förderer herzlich willkommen. Privatleute, Unternehmen oder andere Organisationen, die sich an einem Stipendium beteiligen und angehende Ärzte und Wissenschaftler fördern wollen, können sich an Kathrin Schlimme, MHH-Studiendekanat, Telefon (0511) 532-5041, E-Mail schlimme.kathrin@mh-hannover.de, wenden.

    Weitere Informationen erhalten Sie bei Professor Dr. Ingo Just, MHH-Studiendekanat, Telefon (0511) 532- 9014, E-Mail Just.Ingo@mh-hannover.de.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    regional
    Studium und Lehre
    Deutsch


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