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20.03.2012 13:29

Nina Gawehn stärkt Entwicklungspsychologie an der hsg

Dr. Christiane Krüger Pressestelle
Hochschule für Gesundheit

    Seit Anfang März 2012 ist Dr. Nina Gawehn Professorin für Psychologie mit dem Schwerpunkt Entwicklungs- und Sozialpsychologie an der Hochschule für Gesundheit (hsg). „Ich freue mich, dass wir mit Nina Gawehn eine Psychologie-Professorin für die hsg gewinnen konnten, die vor allem die Entwicklungspsychologie in Lehre und Forschung an der hsg stärken wird. Ihr Ziel ist es, insbesondere die anwendungsbezogene Lehre im Bereich Entwicklungsdiagnostik und -förderung für die Gesundheitsberufe an der hsg auf- und auszubauen“, erklärte hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs.

    Die 32-jährige Diplom-Psychologin arbeitete zuletzt als Psychologin im Sozialpädiatrischen Zentrum/Neuropädiatrie (SPZ) der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Dortmund gGmbH. Dort leitet sie seit Februar 2011 die „Entwicklungsneuropsychologische Ambulanz“ (ENPA). Die ENPA ist eine Spezialambulanz zur (neuro-)psychologischen Nachsorge von früh- und risikogeborenen Kindern im Vorschulalter. Diese Leitungstätigkeit wird sie auch künftig im Rahmen ihrer hsg-Professur weiterführen. Dabei hat sich Gawehn vorgenommen, die Vernetzung der hsg mit der ENPA weiter voranzutreiben und somit der hsg einen Praxisbezug zur entwicklungsneuropsychologischen Arbeit genauso zu ermöglichen wie gemeinsame Forschungs- und Praxisprojekte.

    Gawehn: „Derzeit erforsche ich kindliche Entwicklungs- und Bildungsverläufe unter biologischen und psychosozialen Hochrisikobedingungen, wie zum Beispiel die Frühgeburt. Mich beschäftigt die Frage, welche Schutzfaktoren bei der Bewältigung von Entwicklungsübergängen in Hochrisikokonstellationen eine Rolle spielen. Als Entwicklungsübergänge bezeichnen wir die Übergänge im Leben eines Menschen, wie zum Beispiel von der Schule in den Beruf oder von der Kindertageseinrichtung in die Schule. Außerdem forsche ich auf dem Gebiet der Störungen in der kindlichen Entwicklung, wie Aufmerksamkeits- und Lernstörungen.“

    Gawehn hatte im Februar 2009 ihre Promotion an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) an der Fakultät für Psychologie abgeschlossen. Ihr Psychologie-Diplom erhielt sie im März 2004 von der RUB. An der Fachhochschule Bielefeld übernahm sie zwei Vertretungsprofessuren jeweils zum Wintersemester 2009/2010 und 2010/2011. Gelehrt hat sie außerdem an der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Fachhochschule Dortmund. Seit 2010 ist sie Stipendiatin des Forschungskollegs „Frühkindliche Bildung“ der Robert Bosch Stiftung. 2010 erhielt sie für ihre Forschungsarbeit zur Entwicklung frühgeborener Kinder den Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin.

    „Nina Gawehn ist eine junge, forschungsaffine Wissenschaftlerin, die in ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeit bereits intensiv mit Wissenschaftlern verschiedener Fachdisziplinen zusammengearbeitet hat, um die Entwicklungsbedürfnisse von Kindern ganzheitlich zu betrachten und zu erforschen. Ich bin sicher, dass Nina Gawehn den interprofessionellen Ansatz der hsg weiter vorantreibt“, so Friedrichs.

    Gawehn: „Hier in Bochum habe ich die Möglichkeit, mich interdisziplinär mit meinem Forschungsgebiet Entwicklungspsychologie in der Kindheit auseinanderzusetzen und diese Erkenntnisse in die interprofessionelle Lehre an der hsg einfließen zu lassen, an der alle fünf hsg-Studiengänge beteiligt sind. Gerade der interprofessionelle Ansatz der hsg begeistert mich."

    Kontakt: Prof. Dr. Nina Gawehn, Tel. +49 (0) 234 77727-641, Nina.Gawehn(at)hs-gesundheit.de.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    regional
    Personalia
    Deutsch


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