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05.04.2012 09:47

Prof. Dr. Martin Strüber baut Expertise des Herzzentrums Leipzig aus

Dr. Iris Minde Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
Herzzentrum Leipzig GmbH, Universitätsklinik

    Leipzig, 5. April 2012 ----- Mit Wirkung vom 01.04.2012 trat Prof. Dr. med. Martin Strüber (48) seinen Dienst am Herzzentrum Leipzig an und stärkt damit in seiner Funktion eines Leitenden Oberarztes für den Bereich thorakale Transplantation und Herzunterstützungssysteme an der Klinik für Herzchirurgie die Expertise des Hauses auf dem Gebiet der Herz- und Lungentransplantation sowie der mechanischen Kreislaufunterstützung. Unter seiner Leitung sollen an der Klinik in den nächsten Jahren ein Lungentransplantationszentrum und ein Programm zur mechanischen Kreislaufunterstützung von internationaler Bedeutung etabliert werden.

    Bereits während seines Medizinstudiums engagierte sich Prof. Strüber für die Forschung im Bereich Kreislaufunterstützung und Lungentransplantation. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums an der Medizinischen Hochschule Hannover trat er im Jahr 1991 hier eine Assistenzarztstelle an. Nach einem 1993 erfolgten Wechsel an die herzchirurgische Klinik der Universität Kiel folgte 1996 die Rückkehr nach Hannover. Nach Abschluss der Facharztausbildung 1998 wurde er zum Oberarzt ernannt. Er übernahm die Leitung des thorakalen Transplantationsprogramms. Es entstand eines der größten und renommiertesten Lungentransplantationsprogramme in Europa. Ab dem Jahr 2006 hatte Prof. Strüber die Position des Leitenden Oberarztes der Klinik für Herz-. Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover inne und war seit 2009 zudem stellvertretender Direktor dieser Klinik.

    Auslandsaufenthalte während des Studiums und der Assistenzarztausbildung führten ihn für ein Jahr an die Mayo Clinic und für ein halbes Jahr an das Texas Heart Institute, USA.
    Nach der Promotion im Jahr 1993 habilitierte er 2002 mit Arbeiten zur Lungentransplantation und erhielt 2007 den Ruf auf eine W2-Professur zur thorakalen Organtransplantation an der Medizinischen Hochschule Hannover.
    Er ist aktives Mitglied in zahlreichen Fachgremien und fachspezifischen Institutionen, darunter Arbeitsgruppen der Bundesärztekammer, der deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, sowie der International Society for Heart and Lung Transplantation.

    Die Kernpunkte seiner ärztlichen und wissenschaftlichen Tätigkeit liegen in der Weiterentwicklung der klinischen Offerten bei der chirurgischen Therapie der terminalen Herzinsuffizienz sowie des Lungenversagens. Im Focus steht für ihn neben der Lungentransplantation die Einführung neuer, weniger invasiver Herzunterstützungspumpen zur dauerhaften Therapie des Herzversagens. „Für mich bedeutet der Wechsel nach Leipzig eine große Herausforderung. Mein Augenmerk wird hier auf einer bestmöglichen Patientenversorgung unter gleichzeitiger Stärkung der wissenschaftlichen Kooperationen mit Partnern der Universität Leipzig liegen“, so Prof. Strüber an seinem ersten Arbeitstag in Leipzig.

    Die Geschäftsführung und der Ärztliche Direktor des zum Verbund der RHÖN-KLINIKUM AG gehörenden Herzzentrums Leipzig begrüßten Prof. Dr. Martin Strüber an seiner neuen Wirkungsstätte. Dabei betonten sie nochmals die Freude über sein Kommen sowie die Ziele der zukünftigen Zusammenarbeit.

    *************

    Über das Herzzentrum Leipzig:
    Das Herzzentrum Leipzig bietet mit seinen 420 Betten und 10 tagesklinischen Betten in den drei Kliniken, Klinik für Herzchirurgie, Klinik für Innere Medizin/Kardiologie (inkl. der Abteilung für Rhythmologie) und Klinik für Pädiatrie/Kinderkardiologie sowie den Abteilungen für Anästhesiologie und Radiologie Hochleistungsmedizin rund um das Herz.

    Unter der Leitung international erfahrener Ärzte und namhafter Wissenschaftler arbeitet am Herzzentrum Leipzig ein Team von mehr als 1.300 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Seit der Inbetriebnahme im September 1994 besteht mit dem Freistaat Sachsen und der Universität Leipzig ein Kooperations- und Nutzungsvertrag, der dem Haus den Status einer Universitätsklinik verleiht. Das rechtlich und wirtschaftlich selbständige Herzzentrum ist Teil der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig.
    Das Herzzentrum Leipzig ist eine 100-prozentige Tochter der RHÖN-KLINIKUM AG, die den unternehmerischen Rahmen dafür geschaffen hat, dass die Klinik erfolgreich wirtschaften und damit einen wesentlichen Teil des Gewinns wieder in hochwertige Medizin und das Wohl der Patienten investieren kann. Auf diese Weise können dauerhaft eine qualitativ hochwertige, bezahlbare Versorgung der Patienten und international erstklassige Leistungen in universitärer Forschung und Lehre sichergestellt werden.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Personalia
    Deutsch


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