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16.04.2012 15:30

Bundesgesundheitsminister sprach im Bergmannsheil zur "Zukunft Gesundheit"

Robin Jopp Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der Ruhr-Universität Bochum - Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH

    Daniel Bahr skizzierte Vorstellungen eines leistungsfähigen Gesundheitssystems

    Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr war heute Gastredner einer Veranstaltung im Institut für Pathologie am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum. Rund 120 geladene Gäste waren gekommen, um die Ausführungen des Bundesministers zur „Zukunft in der Gesundheitspolitik“ zu hören. Daniel Bahr erläuterte seine Vorstellungen zur Schaffung eines leistungsfähigen Gesundheitssystems und positionierte sich zu aktuellen Aspekten der gesundheitspolitischen Diskussion.

    Ausrichtung an den Bedürfnissen der Menschen

    "Eine Gesundheitsversorgung, die sich an den Bedürfnissen der Menschen ausrichtet, erreichen wir am besten mit einem solidarischen Gesundheitssystem, indem wir mehr Eigenverantwortung zulassen und auf die positiven Wirkungen eines fairen Wettbewerbs setzen“, sagte der Bundesgesundheitsminister und fügte hinzu: „Darüber hinaus müssen wir Rahmenbedingungen schaffen, die dazu beitragen, dass die Menschen gar nicht erst krank werden. Das ist für mich "Zukunft Gesundheit".“

    Xaver Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender des Bergmannsheil, dankte dem Bundesgesundheitsminister für seinen Besuch und stellte die Besonderheit des Bergmannsheil heraus: „Das Bergmannsheil verbindet die Historie des Ruhrgebietes mit den Anforderungen moderner, universitärer Spitzenmedizin – immer gemäß unseres berufsgenossenschaftlichen Leitmotivs: Zu heilen und zu helfen mit allen geeigneten Mitteln.“ Einen besonderen Dank richtete er an die Initiatorin der Veranstaltung: Die angehende Medizinerin Tanja Khosrawipour, die derzeit im Bergmannsheil promoviert, hat die Einladung des Ministers organisiert.

    Über das Bergmannsheil

    Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil repräsentiert den Strukturwandel im Ruhrgebiet wie kein anderes Krankenhaus: 1890 als erste Unfallklinik der Welt zur Versorgung von verunglückten Bergleuten gegründet, zählt es heute zu den modernsten und leistungsfähigsten Akutkliniken der Maximalversorgung und gehört zum Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB). In 22 Kliniken und Fachabteilungen mit insgesamt 622 Betten werden jährlich rund 19.000 Patienten stationär und ca. 60.000 ambulant behandelt. Mehr als die Hälfte der Patienten kommen aus dem überregionalen Einzugsbereich.

    Aus der berufsgenossenschaftlichen Tradition heraus haben Patienten mit Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten das Bergmannsheil geprägt. Heute deckt es als Klinik der Maximalversorgung ein breites Spektrum universitärer Spitzenmedizin ab. Die unfallmedizinische Ausrichtung zeigt sich aber auch heute noch in den speziellen Versorgungsaufträgen für Rückenmarkverletzte, Schwerbrandverletzte und Schwer-Schädel-Hirnverletzte sowie in den chirurgischen Schwerpunkten der Unfallmedizin und der Plastischen Chirurgie.

    Weitere Informationen im Internet unter: www.bergmannsheil.de.

    Über das Institut für Pathologie

    Das Institut für Pathologie der Ruhr-Universität Bochum am Bergmannsheil (Direktorin: Prof. Dr. A. Tannapfel) vereint universitäre Forschung und Lehre mit einem breiten Spektrum an diagnostischen Dienstleistungen in der Patientenversorgung. Gewebeproben von Patienten werden unter diagnostischen und wissenschaftlichen Fragestellungen mit modernsten licht- und elektronenmikroskopischen sowie molekularpathologischen Untersuchungsverfahren begutachtet.

    Wissenschaftliche Schwerpunkte des Instituts sind Erkrankungen des Magen-Darmtrakts, der Lunge und des Bewegungsapparates sowie Mechanismen der Krebsentstehung. Zugleich ist am Institut für Pathologie das Deutsche Mesotheliomregister angegliedert, das von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) gefördert wird. Es unterstützt gewerbliche Berufsgenossenschaften und andere Unfallversicherungsträger bei der Erstellung von Gutachten – vornehmlich unter der Fragestellung beruflich bedingter Lungenerkrankungen, die durch Asbestbelastung hervorgerufen werden.

    Weitere Informationen im Internet unter: www.bergmannsheil.de/55.0.html

    Pressekontakt:

    Robin Jopp
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Wi-Med Bergmannsheil GmbH
    c/o Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH
    Bürkle-de-la-Camp-Platz 1
    44789 Bochum
    Tel.: 0234/302-6125
    E-Mail: robin.jopp@bergmannsheil.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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