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07.05.2012 22:10

Prophylaxe-Preis an Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie verliehen

Prof. Dr. Peter Kropp Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie

    Renommierter Wrigley-Prophylaxe-Preis zum zweiten Mal an Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie verliehen

    Bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren hat die Marburger Psychologin Frau Dr. Jutta-Margraf-Stiksrud den renommierten Wrigley Prophylaxe-Preis für eine Gemeinschaftsarbeit von Psychologen und Zahnmedizinern erhalten. Der Preis wurde in diesem Jahr anlässlich der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnheilkunde in Dresden am 20. April verliehen. Die Wissenschaftlerin forscht seit mehr als zwei Jahrzehnten an der Schnittstelle von Psychologie und Zahnmedizin.

    Den ersten, im November 2010 verliehenen Preis erhielt sie gemeinsam mit ihrem zahnärztlichen Kollegen und Kinderzahnheilkundler Professor Dr. Pieper für eine Arbeit zur Evaluation eines zahnmedizinischen Präventionsprogramms für Kinder mit erhöhtem Kariesrisiko. Die Wissenschaftler konnten hier überzeugend den großen Nutzen eines schon lange in Marburg etablierten Prophylaxe­Konzepts belegen, welches sich speziell an Risikokinder richtet.

    In der jüngst mit dem Wrigley-Prophylaxe-Sonderpreis ausgezeichneten Studie stand die Videobeobachtung des Zahnputzverhaltens 18-jähriger im Vordergrund. Das Autorenteam Winterfeld, Ganß, Schlüter, Illig und Margraf-Stiksrud zeigt in der ausgezeichneten Studie auf, dass das Zahnputzverhalten am Ende der Individualprophylaxe noch deutliche Defizite aufweist. Diese Studie entstammt einem größeren Forschungsprojekt zum Zahnputzverhalten 18-Jähriger unter der Federführung von Frau Dr. Margraf-Stiksrud, der Gießener Medizinpsychologin Prof. Dr. Deinzer und den Gießener Zahnmedizinerinnen Prof. Dr. Ganß und Dr. Schlüter. Neben den Autoren der Studie ist auch die Gießener Psychologin Harnacke an dem Projekt beteiligt.

    Insgesamt unterstreichen die ausgezeichneten Arbeiten die Bedeutung der interdisziplinären Forschung an der Schnittstelle zwischen Psychologie und Zahnmedizin. Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie widmet diesem Thema daher seit vielen Jahren eine eigene Arbeitsgruppe, die gemeinsam von Frau Dr. Margraf-Stiksrud und Frau Prof. Dr. Deinzer geleitet wird. Neben Gesundheitsförderung und Karies- und Parodontitisprävention werden hier viele weitere Themen beforscht und diskutiert, wie zum Beispiel Zahnbehandlungsangst, Stress und Zahnerkrankungen, Ästhetik von Zahnersatz, Zahnarzt-Patient-Beziehung und Kommunikation mit Patienten.

    Kontakt zur Autorin:
    Prof. Dr. Renate Deinzer, Institut für Medizinische Psychologie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Friedrichstraße 36, 35392 Gießen. Tel.: 0641 99 45680, Fax: 0641 99 45689

    Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie (www.dgmp-online.de):
    Prof. Dr. Peter Kropp, Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universitätsmedizin, Gehlsheimer Straße 20, 18147 Rostock (www.imp.med.uni.-rostock.de)


    Weitere Informationen:

    http://www.dgmp-online.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Psychologie
    überregional
    Personalia, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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