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09.05.2012 14:31

Wie können Blutverluste am besten ausgeglichen werden? Studie startet.

Dr. Ellen Katz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Tübingen

    Universitätsklinikum Tübingen wird Hauptzentrum einer europaweiten Transfusionsstudie - Tübinger Uniklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin wirbt Forschungsförderung von der European Society of Anesthesiology ein

    Alle zwei Jahre wählt die europäische Vereinigung der Anästhesisten (European Society of Anesthesiology, ESA) drei Forschungsgruppen aus, um eine klinische Untersuchung unter dem Dach eines europaweiten Forschungsverbundes, dem Clinical Trial Network (CTN), durchzuführen. 2012 ist es der Tübinger Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin gelungen, die Förderung für eine klinische Beobachtungsstudie zu erhalten. Mit Hilfe dieser Studie soll das europaweite Vorgehen bei der Transfusion von Fremdblut und der Gabe von Blutkomponenten und Blutprodukten erfasst und verglichen werden.

    Prof. Dr. med. Peter Rosenberger, Ärztlichen Direktor der Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin Tübingen und Privatdozent Dr. med. Jens Meier freuen sich über diese Auszeichnung: „Der Zusammenschluss von bis zu 500 europäischen Kliniken aller Größenordungen erlaubt es uns, im Rahmen der Beobachtungsstudie an sehr großen Fallzahlen Rückschlüsse auf die Wirksamkeit unterschiedlicher therapeutischer Ansätze zu ziehen.“

    Die klinische Beobachtungsstudie ETPOS (European Transfusion and Outcome Study). erfasst und vergleicht das europaweite Vorgehen bei der Transfusion von Fremdblut und der Gabe von Blutkomponenten und Blutprodukten. Rosenberger: „Es kann davon ausgegangen werden, dass hier europaweit große Unterschiede bestehen. Im besten Fall ermöglicht es die geplante Studie, das optimale Vorgehen zu erkennen, wenn Blutverluste ausgeglichen werden müssen. Damit könnten wir in Zukunft Patienten sowohl vor unnötigen Transfusionen schützen als sie auch vor einem zu sparsamen Umgang mit Blut und Blutprodukten bewahren.

    Medienkontakt

    Universitätsklinikum Tübingen
    Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
    Prof. Dr. med. Peter Rosenberger
    Ärztlicher Direktor
    Tel. 07071/29-8 66 22, Fax 07071/29-55 33
    Peter.Rosenberger@med.uni-tuebingen.de


    Weitere Informationen:

    http://www.medizin.uni-tuebingen.de/Patienten/Kliniken/An%C3%A4sthesiologie+und+... - Uniklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin Tübingen


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
    Medizin
    regional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


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