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22.05.2012 12:34

Aktionstag gegen den Schmerz am 5. Juni: Patienteninfo-Tag und kostenlose Hotline (0800–18 18 12 0)

Meike Drießen Pressestelle
Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.

    17 Prozent der Deutschen leiden an chronischen Schmerzen. Nach aktuellen Schätzungen erhalten bis zu 50 Prozent dieser Patienten eine unzureichende Schmerztherapie. Um Patienten und Öffentlichkeit besser über die Behandlung von chronischen Schmerzen zu informieren, findet dieses Jahr zum ersten Mal der bundesweite Aktionstag gegen den Schmerz statt. Am 5. Juni laden über 20 Schmerzzentren in Deutschland zu Informationsveranstaltungen ein. Über die kostenlose Hotline 0800–18 18 12 0 können Patienten und Angehörige zwischen 9 und 18 Uhr außerdem Fragen an Schmerzspezialisten aus ganz Deutschland stellen.

    Alle Infos zum Aktionstag demnächst unter: http://www.dgss.org/aktionstag-gegen-den-schmerz/

    Jeden ersten Dienstag im Juni

    Der Aktionstag gegen den Schmerz wird ab sofort jährlich jeweils am ersten Dienstag im Juni unter einem anderem Motto stattfinden, dieses Jahr lautet es „Bewusstsein schaffen“. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Schmerzversorgung und machen uns stark für das Anliegen von Schmerzpatienten und deren Angehörigen in Deutschland“, erläutert Prof. Dr. Dr. Thomas R. Tölle, designierter Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. „Wir wollen erreichen, dass jeder Mensch in Deutschland weiß, was bei Schmerzen zu tun ist, an wen er sich wenden kann, dass akute Schmerzen ausreichend behandelt werden müssen, um chronische Schmerzen zu verhindern, und dass niemand Schmerzen ertragen muss“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Koppert, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft. „Jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene Schmerzlinderung, und deshalb wollen wir noch mehr als bisher politisch und öffentlichkeitswirksam aktiv werden.“

    Nationaler Aktionsplan

    Ein erster Schritt auf diesem Weg war die Verabschiedung des Nationalen Aktionsplans gegen den Schmerz. Mit den vier Punkten „Bewusstsein schaffen“, „Forschung fördern“, „Aus- und Weiterbildung verbessern“ und „Versorgung verbessern“ sollen Missstände bekannt werden und mittelfristig gesellschaftliche Veränderungen anstoßen.

    Fachgesellschaften ziehen an einem Strang

    Der Aktionstag ist eine gemeinsame Aktion von der Deutschen Schmerzgesellschaft, dem BVSD (Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e. V.), der DGAI (Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V.), der DGPSF (Deutsche Gesellschaft für psychologische Schmerztherapie und –Forschung e.V.), der DGS (Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.), der DIVS (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Schmerztherapie e.V.), der DMKG (Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft e.V.), der Deutschen Schmerzliga e.V., der Deutschen Schmerzstiftung und der IGOST (Interdisziplinäre Gesellschaft für orthopädische/unfallchirurgische und allgemeine Schmerztherapie e. V.)

    Pressekontakt
    Meike Drießen, M.A., Deutsche Schmerzgesellschaft Pressestelle, c/o Ruhr-Universität Bochum, Raum UV 0/42, 44780 Bochum, Tel.: 0234/32-26952, Fax: 0234/32-14136, Internet: http://www.dgss.org
    E-Mail: presse@dgss.org


    Anhang
    attachment icon Flyer zum Aktionstag

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Medizin, Psychologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


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