idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
05.06.2012 15:45

Wie halte ich meine Lunge gesund?

Dr. Annette Tuffs Unternehmenskommunikation
Universitätsklinikum Heidelberg

    Lunge – Luftpumpe des Lebens: Publikumsveranstaltung am 12. Juni 2012 in der Thoraxklinik Heidelberg

    Wie halte ich meine Lunge gesund? Anlässlich des Deutschen Lungentages findet am 12. Juni 2012 ab 17.30 Uhr eine Informationsveranstaltung für die ganze Familie mit Vorträgen, Informationsständen, Workshops, Gesundheitstests und Gesprächen rund um das Thema Lunge in der Thoraxklinik-Heidelberg statt. Die Veranstaltung ist kostenlos.

    „Ziel ist es, der Bevölkerung und Betroffenen alle Formen der Lungenerkrankungen näher zu bringen und Hemmschwellen abzubauen, aber ebenso auf die Möglichkeiten zur Erhaltung einer gesunden Lunge hinzuweisen“, erläutert Roland Fank, Kaufmännischer Geschäftsführer, den Anlass der Veranstaltung. Der Thementag informiert u.a. umfassend über Lungenkrebs, Allergien, Rauchen und Raucherentwöhnung. Dr. Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg wird auf die gesellschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen des Nichtraucherschutzgesetzes eingehen. Ebenso wird das Raucherpräventionsprogramm der Thoraxklinik „ohnekippe“ vorgestellt. „Jährlich sterben bis zu 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens und über 3.000 Nichtraucher an den Folgen des Passivrauchens – wir dürfen daher in der Präventionsarbeit gerade bei Kindern und Jugendlichen nicht nachlassen“, erklärt Professor Dr. Felix Herth, Chefarzt Pneumologie und Beatmungsmedizin, das Ziel der Kampagne.

    Chefärzte der Thoraxklinik und ein Arzt des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg stellen in Vorträgen aktuellste Aspekte zu Früherkennung, Diagnostik, Therapie und dem Umgang mit den verschiedenen Erkrankungen dar. Das Publikum erhält zudem die Möglichkeit, Fragen an die Mediziner zu stellen. In Gesprächen mit Mitgliedern verschiedener Selbsthilfegruppen bietet es sich an, in einen persönlichen Erfahrungs- und Informationsaustausch zu treten. Den Abschluss bildet ein Kinoabend mit dem Film „Thank you for smoking“.

    Programm im Internet unter http://www.thoraxklinik-heidelberg.de

    ohnekippe
    Im Sommer 2000 wurden erstmals Schüler aus Heidelberg zu einer Informationsveranstaltung über die Risiken des Rauchens eingeladen. Mittlerweile nehmen jährlich nahezu alle weiterführenden Schulen Heidelbergs, Mannheims und des Rhein-Neckar-Kreises teil – pro Jahr sind das ca. 10.000 Jugendliche (seit 2000 waren ca. 180.000 Schüler vor Ort). Die Präventionsveranstaltungen sind an vielen Schulen fester Bestandteil im Curriculum. In einem Vortrag werden den Schülern die Risiken des Rauchens erläutert, danach wird über Live-Schaltung eine Lungenspiegelung übertragen und zum Abschluss ein Patient der Klinik - der an den Folgen des Rauchens erkrankt ist - interviewt.

    Rauchverhalten in Deutschland
    Im Jahr 1999 rauchten in Deutschland 28,3 Prozent der Bevölkerung im Alter von über 14 Jahren. Bei den Männern waren es 34,7 Prozent, bei den Frauen waren es 21,4 Prozent. Im Jahr 2009 rauchten in Deutschland 25,7 Prozent der Bevölkerung im Alter von über 14 Jahren. Bei den Männern waren es 30,5 Prozent, bei den Frauen waren es 21,2 Prozent. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

    COPD – Chronisch obstruktive Lungenerkrankung
    Laut WHO leiden weltweit aktuell 80 Millionen Menschen an COPD. Im Jahr 1998 verstarben in Deutschland insgesamt jeweils 20 von 100.000 Einwohnern an COPD. Die Erkrankung nahm damit den neunten Rang in der Statistik der häufigsten Todesursachen in Deutschland ein. Im Jahr 2008 hingegen verstarben 27 von 100.000 Einwohnern an COPD, damit nahm sie bereits den sechsten Rang ein. (Quelle: Statistisches Bundesamt)

    Lungenkrebs
    In Deutschland erkranken noch immer in jedem Jahr ca. 45.000 Menschen an Lungenkrebs. Vermutlich aufgrund sich wandelnder Rauchgewohnheiten nimmt der Anteil betroffener Frauen ebenso zu wie der Anteil jüngerer Menschen zwischen dreißig und vierzig. Unter den Krebstodesursachen ist das Lungenkarzinom führend: Bei Männern ist es die häufigste Krebstodesursache überhaupt mit über 30.000 Fällen, bei Frauen ist das Lungenkarzinom mit 12.500 Todesfällen an 3. Stelle der krebsbedingten Todesursachen.

    Bei Rückfragen von Journalisten:
    Kirsten Gerlach M.A.
    Pressestelle
    Thoraxklinik-Heidelberg gGmbH, Amalienstr. 5, 69126 Heidelberg
    Tel: 06221/396-2101, Fax: 06221/396-2102
    Kirsten.Gerlach@thoraxklinik-Heidelberg.de

    Thoraxklinik-Heidelberg gGmbH
    Die Thoraxklinik Heidelberg ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit einer über hundertjährigen Geschichte und seit 2009 zertifiziertes Lungenkrebszentrum. Sie ist eine Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg und arbeitet eng mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum zusammen. Die Klinik ist einer der Partner des Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT). Als eine der größten Lungenfachkliniken in Deutschland werden mit 310 Planbetten sowie 3 OP-Sälen medizinische Leistungen und ca. 2.300 Operationen bei Thoraxerkrankungen durchgeführt. Ein besonderer Schwerpunkt (über 60% der ca. 18.000 Fälle pro Jahr) liegt in der Behandlung von bösartigen Lungenerkrankungen, der Pleura, des Mediastinums, der Brustwand und angrenzender Regionen.

    http://www.thoraxklinik-heidelberg.de

    Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
    Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
    Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.

    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

    Dr. Annette Tuffs
    Leiterin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
    des Universitätsklinikums Heidelberg und der
    Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
    Im Neuenheimer Feld 672
    69120 Heidelberg
    Tel.: 06221 / 56 45 36
    Fax: 06221 / 56 45 44
    E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

    Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

    69 / 2012


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler
    Medizin
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).