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12.06.2012 11:47

MHH zum dritten Mal als familienfreundlich ausgezeichnet

Stefan Zorn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Hochschule Hannover

    Staatssekretär Peter Hintze und Staatssekretär Dr. Hermann Kues haben die Zertifikate am 11. Juni in Berlin verliehen

    Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ist für ihre familienfreundliche Personalpolitik erneut ausgezeichnet worden. Am Montag, 11.Juni, haben Peter Hintze, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in Berlin das Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“ an die Gleichstellungsbeauftragte der MHH Dr. Bärbel Miemietz ausgehändigt. Die MHH ist von der berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - zum dritten Mal als familiengerechte Hochschule auditiert worden. „Mit ihrem Engagement leisten die auditierten Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag dazu, dass Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen in Deutschland wird“, sagte Staatssekretär Dr. Kues.

    „Die neuerliche Auszeichnung unserer Bemühungen um eine familienfreundliche Hochschule zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, meinte MHH-Präsident Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann.

    Eine Reihe von Maßnahmen wurde in den vergangenen Jahren umgesetzt. 2009 hat die MHH als erste Hochschule in Deutschland das so genannte Familien-LOM, eine besondere Form der leistungsorientierten Mittelvergabe (LOM) eingeführt. Wenn eine Ärztin innerhalb eines Jahres nach der Geburt ihres Kindes an ihren Arbeitsplatz zurückkehrt, erhält die Klinik 12.000 Euro. 15 bis 20 Mal wird das Familien-LOM jährlich vergeben. Genutzt werden die Mittel unter anderem, um die Forschungsarbeit der jungen Mutter oder familiengerechte Weiterbildungsangebote zu unterstützen.

    Im Oktober 2010 wurde mit den ‚Weltkindern’ unter der Leitung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. die dritte Kindertagesstätte auf dem Gelände der MHH eröffnet. Neben der MHH-eigenen BetriebsKiTa ‚Campuskinder’ und den als Elterninitiative geführten ‚Hirtenkindern’ bietet die MHH insgesamt 375 Betreuungsplätze und liegt damit an der Spitze der deutschen Universitäten. Inzwischen können die Wünsche nach Regelbetreuung für Kinder von MHH Beschäftigten und Studierenden fast immer erfüllt werden. Ergänzend gibt es Betreuung in den Oster-, Sommer- und Herbstferien sowie eine Notfallkinderbetreuung, die allen MHH Angehörigen an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung steht.

    „Ein umfangreiches und differenziertes Kinderbetreuungsangebot ist die Grundlage der familiengerechten MHH. Zu einer familiengerechten Hochschule gehört aber viel mehr, zum Beispiel die Integration von Familien- und Genderthemen in die Personalentwicklung oder die Auseinandersetzung damit, wie Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen unterstützt werden können. An diesen und vielen weiteren Themen arbeiten wir, denn familiengerecht zu sein ist ein Prozess, der sich ständig weiter entwickelt“, betonte Dr. Bärbel Miemietz, Gleichstellungsbeauftragte der MHH.

    Die jetzige Re-Auditierung ist bereits die dritte Anerkennung der Bemühungen der MHH auf dem Gebiet familienfreundliche Hochschule. Im Jahr 2005 hat sich die MHH zum ersten Mal dem Auditierungsprozess der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung erfolgreich gestellt.

    Weitere Informationen erhalten Sie bei Dr. Bärbel Miemietz, MHH-Gleichstellungsbeauftragte, Telefon (0511) 532-6505.
    Die Pressemitteilung der Gemeinnützigen Hertiestiftung finden Sie unter http://www.beruf-und-familie.de/presse


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    regional
    Organisatorisches, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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