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15.06.2012 15:56

CRTD als Exzellenzcluster und als DFG-Forschungszentrum bestätigt

Birte Urban-Eicheler Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden

    Dresden. Das Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) konnte sich in der dritten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes erneut durchsetzen. Exzellenzcluster der TU Dresden und DFG-Forschungszentrum – diese beiden Prädikate darf das CRTD wie bisher im Institutsnamen führen und wird in den kommenden fünf Jahren weiter gefördert werden. Das bestätigten heute das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat in Bonn.

    Das CRTD hat mit dem heutigen Zuschlag sogar doppelten Grund zur Freude: Das Forschungsinstitut konnte sich mit seinem Antrag nicht nur das zweite Mal als Exzellenzcluster der TU Dresden durchsetzen, sondern auch für eine dritte Förderperiode als Forschungszentrum der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). „Dieses mit insgesamt über 40 Millionen Euro geförderte Großprojekt wird auch in den kommenden Jahren wesentliche wissenschaftliche Fortschritte im Bereich Biomedizin/Biotechnologie erzielen und die internationale Reputation der Technischen Universität Dresden weiter erhöhen“, ist sich TUD-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen sicher.

    „Wir sind sehr stolz darauf, dass sich das CRTD wieder im Exzellenzinitiativ-Wettbewerb behauptet hat“, sagt Professor Michael Brand, Direktor des CRTD. „Beide Auszeichnungen bestätigen die seit Januar 2006 verfolgte Strategie des konsequenten Auf- und Ausbaus zu einem weltweit renommierten Forschungsinstitut in der Biomedizin mit exzellenten internationalen Wissenschaftlern.“ Zu dieser Erfolgsgeschichte haben nicht nur die 260 Mitarbeiter im Kern-Institut beigetragen, sondern auch die mehr als 90 Mitglieder in sieben verschiedenen Institutionen Dresdens, die zum interdisziplinären Netzwerk des Instituts gehören. Professor Brand weiter: „Ziel des CRTD ist es, das Selbstheilungspotential des Körpers zu erforschen und völlig neuartige, regenerative Therapien für bisher unheilbare Krankheiten zu entwickeln. Mit dem Umzug in den modernen Neubau Ende 2011 verfügt das CRTD über die hierfür notwendigen Räumlichkeiten, in denen künftig rund 400 CRTD-Mitarbeiter aus 32 Nationen gemeinsam unter einem Dach forschen, arbeiten und lehren werden.“

    Die Forschungsschwerpunkte des Zentrums konzentrieren sich auf Hämatologie/Immunologie, Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen sowie Knochen- und Knorpelersatz. Zurzeit arbeiten sechs Professoren und neun Forschungsgruppenleiter am CRTD, deren Ergebnisse durch die CRTD-Struktur besonders schnell aus der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen überführt werden können. Zudem bilden die CRTD-Professoren den wissenschaftlichen Nachwuchs aus, im neuen „International Master's Program in Regenerative Biology and Medicine“ und in internationalen Doktorandenprogrammen der TU Dresden.

    In den kommenden fünf Jahren will das CRTD die patientenspezifische Stammzellforschung weiter vorantreiben und dabei Projekte und Prozesse in Forschung und Lehre standardisieren. Unter anderem soll der Forschungsschwerpunkt der neurodegenerativen Erkrankungen der Retina, wie Makuladegeneration und Retinitis Pigmentosa, ausgebaut werden. In die neue Förderperiode fällt außerdem der ebenfalls durch die DFG geförderte Ausbau der institutsübergreifenden Technologieplattform im Bereich Mikroskopie und im Bereich klinik-konforme Zellherstellung, die professionell die Entwicklung, Herstellung und therapeutische Anwendung von neuartigen Zell- und Gewebetherapeutika, Tissue Engineering-Produkten sowie deren arzneimittelrechtliche Genehmigung internen wie externen Nutzern zur Verfügung stellt. Hierdurch werden translational arbeitende präklinische und klinische Forschungsgruppen verzahnt, und auf dem Dresden Campus die Expertise verschiedener Partner auf höchstem Niveau und mit modernster Ausstattung synergistisch verknüpft.

    Pressekontakt
    Birte Urban-Eicheler
    Pressesprecherin DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden – Exzellenzcluster der TU Dresden
    Tel.: 0351/ 458-82065
    E-Mail: birte.urban@crt-dresden.de
    http://www.crt-dresden.de

    Das 2006 gegründete DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der Technischen Universität ist das bisher einzige DFG-Forschungszentrum und Exzellenzcluster in Ostdeutschland. Es wird von dem Entwicklungs- und Neurobiologen Prof. Dr. Michael Brand geleitet. Ziel des CRTD ist es, das Selbstheilungspotential des Körpers zu erforschen und völlig neuartige, regenerative Therapien für bisher unheilbare Krankheiten zu entwickeln. Die Forschungsschwerpunkte des Zentrums konzentrieren sich auf Hämatologie und Immunologie, Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen sowie Knochen- und Knorpelersatz. Zurzeit arbeiten sechs Professoren und neun Forschungsgruppenleiter am CRTD, die in einem interdisziplinären Netzwerk von über 90 Mitgliedern sieben verschiedener Institutionen Dresdens eingebunden sind. Zusätzlich unterstützen 18 Partner aus der Wirtschaft das Netzwerk. Dabei erlauben die Synergien im Netzwerk eine schnelle Übertragung von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen.


    Weitere Informationen:

    http://www.crt-dresden.de/de/presse-oeffentlichkeit/pressemitteilungen.html


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Biologie, Medizin
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


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