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13.07.2012 13:44

Auszeichnung für herausragende Arbeiten in der Krebsforschung

Marietta Fuhrmann-Koch Kommunikation und Marketing
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

    Die Heidelberger Medizinerin Dr. Christiane Opitz erhält den mit 100.000 Euro dotierten Hella-Bühler-Preis 2012. Die zum siebten Mal vergebene Auszeichnung wendet sich an junge Forscher der Ruperto Carola, die bereits durch herausragende wissenschaftliche Qualität in der Krebsforschung auf sich aufmerksam gemacht haben. Mit dem Preisgeld sollen Dr. Opitz’ Forschungsarbeiten zu Hirntumoren gefördert werden. Die Neuroonkologin ist am Universitätsklinikum Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) tätig. Die Verleihung des Preises findet am Freitag, 20. Juli 2012, statt.

    Pressemitteilung
    Heidelberg, 13. Juli 2012

    Auszeichnung für herausragende Arbeiten in der Krebsforschung
    Die Neuroonkologin Dr. Christiane Opitz erhält den mit 100.000 Euro dotierten Hella-Bühler-Preis 2012

    Die Heidelberger Medizinerin Dr. Christiane Opitz erhält den mit 100.000 Euro dotierten Hella-Bühler-Preis 2012. Die zum siebten Mal vergebene Auszeichnung wendet sich an junge Forscher der Ruperto Carola, die bereits durch herausragende wissenschaftliche Qualität in der Krebsforschung auf sich aufmerksam gemacht haben. Mit dem Preisgeld sollen Dr. Opitz’ Forschungsarbeiten zu Hirntumoren gefördert werden. Die Neuroonkologin ist am Universitätsklinikum Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) tätig. Die Verleihung des Preises findet am Freitag, 20. Juli 2012, statt.

    Christiane Opitz (Jahrgang 1979) studierte Humanmedizin an der Universität Heidelberg und absolvierte parallel dazu den Masterstudiengang Molecular Cell Biology. Im Jahr 2006 wurde sie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg promoviert. Dr. Opitz war zunächst als Assistenzärztin in der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Tübingen tätig, ehe sie in gleicher Funktion in die Abteilung für Neuroonkologie des Universitätsklinikums Heidelberg wechselte. Als Postdoktorandin gehört sie der Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe „Experimentelle Neuroimmunologie“ des DKFZ an.

    In ihren Forschungsarbeiten befasst sich Dr. Opitz mit malignen Gliomen, die die häufigste Art hirneigener Tumore im Erwachsenenalter darstellen. Im Mittelpunkt steht dabei die zielgerichtete Hemmung von Signalwegen, die zum bösartigen Phänotyp der Gliome beitragen. Mit ihren Untersuchungen, die sowohl grundlagenwissenschaftliche als auch klinisch relevante Fragestellungen verfolgen, will die Wissenschaftlerin zur Entwicklung eines neuen Therapieansatzes beitragen.

    Den Festakt zur Verleihung des Hella-Bühler-Preises eröffnet Prof. Dr. Karlheinz Sonntag, Prorektor der Universität Heidelberg. Nach einem Rückblick der Preisträger des Jahres 2011 wird Prof. Dr. Wolfgang Wick, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Neuroonkologie, die Laudatio auf Dr. Opitz halten. Die Preisträgerin geht in ihrem Vortrag der Frage nach, über welche Signalwege die endogene Aktivierung des Dioxinrezeptors die bösartigen Eigenschaften von Hirntumoren fördert. Die Veranstaltung findet im Großen Hörsaal Zahnmedizin, Im Neuenheimer Feld 400, statt und beginnt um 17.30 Uhr.

    Der von der Heidelberger Zahnärztin Dr. Hella Bühler (1910 bis 2002) gestiftete Forschungspreis soll junge Heidelberger Wissenschaftler unterstützen, ihre bereits herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Krebsforschung fortzuführen und zu vertiefen.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Ein digitales Portraitfoto der Preisträgerin kann in der Pressestelle abgerufen werden.

    Kontakt:
    Kommunikation und Marketing
    Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
    presse@rektorat.uni-heidelberg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Personalia
    Deutsch


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