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10.08.2012 13:12

Regeneration nach Herzinfarkt durch magnetgesteuerte Gen-Nanopartikel

Ingrid Rieck Presse und Kommunikation
Universität Rostock

    Für die Regeneration des Herzens nach Infarkt haben Rostocker Wissenschaftler eine neue Therapiemöglichkeit entwickelt. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift PLoS-one berichten sie über die erfolgreiche Magnetsteuerung von Gen-beladenen Nanopartikeln ins Herz. Die Wissenschaftler um Prof. Dr. med. Gustav Steinhoff aus der Herzchirurgie der Universität Rostock entwickelten spezielle magnetische Nanopartikel, die mit einem Wachstumsgen zur Gefäßneubildung beladen wurden. Über ein Magnetfeld auf dem Herzen wurden die Nanopartikel aus dem Blutkreislauf im Infarktgewebe angereichert und bewirkten eine signifikante Verbesserung der Herzfunktion. Die Arbeitsgruppe arbeitet seit einigen Jahren an dieser Technologie mit dem Ziel der klinischen Umsetzung. Diese kann allerdings erst nach weiterer technologischer Entwicklung und Abklärung der Sicherheit in Tiermodellen erreicht werden.

    Kontakt:

    Prof. Dr. med. Gustav Steinhoff
    Direktor
    Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie
    und
    Referenz- und Translationszentrum für kardiale Stammzelltherapie
    Universitätsmedizin Rostock
    Schillingallee 35
    18057 Rostock

    Tel. 0381 494 6101
    Mobil 0179 39 39 344


    Weitere Informationen:

    http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0039490


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


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