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22.08.2012 12:23

Neuroallianz erhält weitere 15 Millionen Euro Fördergelder

Dipl.-Journalist (TU Dortmund) Michael Krapp Marketing und Kommunikation
Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

    SANKT AUGUSTIN. Im Rahmen der BioPharma-Initiative für Deutschland hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) der Neuroallianz weitere Fördergelder in Höhe von 15 Millionen Euro zugesagt. Das BMBF erteilte den Zuschlag, weil die erfolgreiche Zusammenarbeit akademischer und industrieller Partner nach Ansicht der Gutachter die Forschung und Entwicklung im Biopharma-Bereich entscheidend voranbringe. Seit der Gründung 2009 beläuft sich die gesamte BioPharma-Förderung für die Neuroallianz auf 40 Millionen Euro.

    Das Neuroallianz-Konsortium ist ein strategischer Zusammenschluss öffentlich geförderter Forschungseinrichtungen, Biotechnologie-Unternehmen und der pharmazeutischen Industrie. Den Schwerpunkt seiner Arbeit legt das Neuroallianz-Konsortium auf Forschung und Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien mit dem Ziel, die Behandlungsmöglichkeiten neurodegenerativer Erkrankungen zu verbessern.

    Akademische Partner des Neuroallianz-Konsortiums sind die Rheinische Friedrich‐Wilhelms‐Universität Bonn, das Universitätsklinikum Bonn, das LVR‐Klinikum Essen/Universität Duisburg-Essen, das Research Center Jülich GmbH und das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI. Zu den Partnern aus der Industrie gehören die UCB Pharma GmbH, IBL International und die Life&Brain GmbH.

    Die Bioinformatik-Abteilung des Fraunhofer SCAI beteiligt sich in wesentlichen Punkten an der Neuroallianz. So stellt das SCAI eine IT-Plattform bereit, die den Datenaustausch der Partner untereinander unterstützt sowie intelligente Tools zur Datenanalyse und zum Textmining bietet. Außerdem arbeitet das SCAI an der Modellierung neurodegenerativer Erkrankungen mit dem Ziel, neue Biomarker zu finden.

    „Die neue Förderung ermöglicht es uns, unsere Verfahren zur Modellierung und zum Knowledge-Discovery weiterzuentwickeln und zu perfektionieren“, sagt Prof. Dr. Martin Hofmann-Apitius, Abteilungsleiter Bioinformatik am SCAI. Die Lösungen des SCAI in den Bereichen Informationsextraktion und semantischer Textanalyse sind in renommierten Unternehmen der pharmazeutischen und biotechnischen Industrie weltweit gefragt.

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr. Martin Hofmann-Apitius
    Abteilungsleiter Bioinformatik
    Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI
    53754 Sankt Augustin
    Tel.: 02241-14-2802, Fax 02241-14-2656
    martin.hofmann-apitius@scai.fraunhofer.de
    www.scai.fraunhofer.de/bio

    Dr. Barbara Stegmann
    Neuroallianz Konsortium-Manager
    Vice President Strategic Projects
    UCB BIOSCIENCES GmbH
    Alfred-Nobel-Str. 10
    40789 Monheim, Germany
    Tel.: 02173.48.1231, Fax 02173.48.2710
    barbara.stegmann@ucb.com
    www.ucb.com


    Weitere Informationen:

    http://www.neuroallianz.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Biologie, Informationstechnik, Mathematik, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


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