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23.08.2012 12:10

Weg vom Klischee! „Die jungen Ärzte“ ab Samstag bei VOX

Stefan Zorn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Hochschule Hannover

    Neue Reportage-Reihe aus der MHH ist jeweils um 22 Uhr zu sehen

    Jetzt geht es los: Am Sonnabend, 25. August, startet um 22 Uhr bei VOX die erste Folge der fünfteiligen Reportage-Reihe „Die jungen Ärzte“. Für eineinhalb Stunden werden die Zuschauer in den Klinikalltag der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entführt. An den vier weiteren Samstagen begleitet die Reportage jeweils um 22 Uhr junge Assistenzärzte der MHH bei ihrer Arbeit. Und wer am Samstagabend eine Folge verpasst, hat am Montag danach um 15 Uhr noch eine zweite Chance. Dann präsentiert die MHH die jeweilige Folge im Hörsaal G.

    Die Kamera begleitet die Nachwuchsmediziner bei ihren ersten selbst durchgeführten Operationen, bei der Behandlung von Patienten und beim Erfahrungsaustausch mit ihren Kollegen. Die Filme zeichnen ein realistisches Bild von dem anstrengenden Alltag in einer Klinik. In der ersten Folge erwartet den angehenden Hals-, Nasen- und Ohrenarzt William Burke ein ganz besonders schwieriger Fall. Seit einem Treppensturz kann ein Patient auf einer Seite kaum noch hören. Neben seinem Fachwissen muss der 36-jährige Assistenzarzt nun auch sein Feingefühl unter Beweis stellen. Denn der Patient leidet unter Angstzuständen und die anstehenden Untersuchungen machen ihn ziemlich nervös.

    Dr. Philipp Haas ist im vierten Jahr seiner Facharztausbildung zum Unfallchirurgen und Orthopäden. Neben seiner Arbeit auf der Station hat er auch Bereitschaft im Notdienst. „Das ist schon anstrengend. Die besondere Herausforderung ist, dass es wenig Zeit zum Verschnaufen gibt. Es geht eigentlich ineinander über. Das heißt: Wenn ich keinen Einsatz habe, gehe ich in Sprechstunde“, erzählt der 31-Jährige. Kurz nach Beginn seines Dienstes wartet auch schon der erste Notfall.

    Auf Dr. Heike Labenski wartet eigentlich ein ganz normaler Tag auf der Station – doch ein Anruf ändert alles: Sie soll bei einem 17-jährigen Mann eine Beschneidung vornehmen. Bisher hat sie bei diesem Eingriff nur zugesehen oder assistiert. „Ich bin eigentlich bei allem ziemlich nervös, was ich zum ersten Mal mache“, verrät sie. Das gilt auch für diese Operation, schließlich muss sie hier nicht nur unter medizinischen, sondern auch unter ästhetischen Gesichtspunkten alles richtig machen.

    Der 29-jährige Iyas Hamwi ist seit zwei Jahren Assistenzarzt in der Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation. „Ich glaube, mir fehlen noch einige Fertigkeiten und ein bisschen Erfahrung, um auch wirklich alle Patienten diagnostizieren und therapieren zu können“, erklärt er. Bei ihm steht als nächster Eingriff eine Knochenmarkentnahme auf dem Plan. Auch wenn er diesen Eingriff schon ein paar Mal durchgeführt hat, ist er froh, dass ihm Oberärztin Dr. Stefanie Buchholz bei dem Eingriff zur Seite steht.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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