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12.10.2012 11:01

Neue Medizinische Ringvorlesung: Forschung von heute – Standards von morgen

Karin Richter Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät
Universität des Saarlandes

Werden wir Menschen, die an Krebs erkranken, zukünftig mit ganz individuell auf sie zu geschnittenen Therapien helfen können? Werden Brillen und Zähneputzen möglicherweise überflüssig? Und sind vorgeburtliche Gentests demnächst der Normalfall? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigen sich Homburger Wissenschaftler im Rahmen der neuen Ringvorlesung der Medizinischen Fakultät des Saarlandes und des Universitätsklinikums UKS ab Montag, 22. Oktober 2012. Veranstaltungsort ist der Festsaal im Saarbrücker Rathaus, Beginn ist jeweils 19 Uhr.

Das Ziel der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes liegt in der Ausbildung von Medizinern, aber auch in der Forschung und Entwicklung. Durch die Umsetzung in den klinischen Alltag werden mit der Forschung und Entwicklung von heute die erforderlichen Standards in der Zukunft gewährleistet. In der Ringvorlesung stellt sich eine Reihe von Professoren mit ihren Forschungsthemen vor, die so weit entwickelt sind, dass sie Anwendung am Patienten finden. Damit soll das Forschungsprofil der Medizinischen Fakultät aufgezeigt werden, aber auch, welche neuen Möglichkeiten in Diagnostik und Therapie es am Universitätsklinikum schon gibt oder in Zukunft geben wird.

Den Auftakt der Ringvorlesung macht der Direktor der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie sowie stellvertretender Ärztliche Direktor des UKS, Prof. Ludwig Gortner, mit dem Vortrag „Stammzelltherapie für Frühgeborene? Stand der aktuellen Forschung“. Bei Frühgeburten oder schweren Geburtskomplikationen reifer Neugeborener treten oft Schädigungen der Lunge oder des Gehirns auf. Diese können bis weit in die Erwachsenenzeit hinein die Lungenfunktion beeinträchtigen oder auch asthmatischen Beschwerden hervorrufen. Am Zentralnervensystem ZNS kann Sauerstoffmangel geistige Entwicklungsstörungen, Krampfanfällen sowie spastische Lähmungen verursachen. In Tierexperimenten hat man bei beiden Krankheitsbildern Stammzellen, u.a. aus Nabelschnurblut oder Wachstumsfaktoren aus Stammzellen, verwendet, die zu einer Verbesserung der Organfunktion bei Lungen- oder ZNS-Schädigungen führten. In den USA und China laufen derzeit klinische Studien zur Stammzelltherapie bei Neugeborenen – ihr Erfolg ist derzeit noch nicht sicher zu beurteilen. Prof. Gortner beleuchtet in seinem Vortrag Chancen und Risiken der Stammzelltherapie.

Zur Auftaktveranstaltung am 22. Oktober 2012, laden wir alle Interessierten um 19 Uhr in den Saarbrücker Rathausfestsaal ein. Der Eintritt ist frei.

Die Ringvorlesung findet in Kooperation mit der Landeshauptstadt Saarbrücken statt; die letzte Veranstaltung der Reihe ist am Montag, 18. Februar 2013.


Weitere Informationen:

http://www.uniklinikum-saarland.de/fileadmin/UKS/Aktuelles/Pressemitteilungen/20...


Ergänzung vom 12.10.2012

Kontakt
Dekanat der Medizinischen Fakultät der UdS, Tel. 06841 16-26000
mfdekan@uks.eu

Ärztliche Direktion/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des UKS,Tel. 06841 16-23162
karin.richter@uks.eu

LHS Saarbrücken, Kulturamt, Kontaktstelle Wissenschaft, 0681 905-4904
christel.drawer@saarbruecken.de

www.uks.eu
www.uni-saarland.de
www.saarbruecken.de


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler, jedermann
Gesellschaft, Medizin
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, wissenschaftliche Weiterbildung
Deutsch


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