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07.11.2012 15:59

Hochmoderne Zahnklinik an historischer Stätte

Helena Reinhardt Pressestelle / Unternehmenskommunikation
Universitätsklinikum Leipzig AöR

    Neubau der Leipziger Universitätszahnmedizin eröffnet

    Leipzig. Nach erfolgreichem Umzug und Inbetriebnahme wurde heute der Neubau der Universitätszahnmedizin des Universitätsklinikums Leipzig feierlich eröffnet. Mehr als 350 Gäste, darunter viele niedergelassene Zahnmediziner, konnten sich vor Ort von den verbesserten Bedingungen für die Patientenversorgung, die zahnmedizinische Ausbildung und für innovative Forschung in der Zahnheilkunde überzeugen.

    Der markante Neubau am Bayrischen Platz bietet dafür jetzt auf vier Etagen und 4500 Quadratmetern Nutzfläche neue Räume mit modernster Ausstattung und ausgefeilter Logistik im Hintergrund. In nur 15 Monaten Bauzeit entstand hier für fast 18 Millionen ein freundlicher und komfortabler Klinikbau. „Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen und gut gelungenen weiteren Schritt unserer baulichen Modernisierung der Kliniken entlang der Liebigstraße“, so Prof. Wolfgang E. Fleig, Medizinischer Vorstand am Universitätsklinikum Leipzig. Er dankte im Namen des Klinikums und der Fakultät der Landesregierung und insbesondere Staatsministerin Prof. Sabine von Schorlemer für die finanzielle Unterstützung, die den Neubau ermöglicht hat.
    „Mit der Eröffnung der Universitätszahnmedizin in Leipzig ist ein weiterer sichtbarer Meilenstein auf dem Weg zu einem modernen Universitätsklinikum der Maximalversorgung geschafft. Die hier belegte Innovationsfähigkeit ist ein Faustpfand, das sich die sächsische Hochschulmedizin bis heute erhalten hat“, sagte die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, anlässlich der festlichen Einweihung.
    „Die Leipziger Universitätsmedizin hat mit diesem Neubau endlich ein attraktives Gesicht am Eingang der Liebigstraße erhalten, das jetzt Studierende wie Mitarbeiter und Patienten freundlich willkommen heißt“, betont der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Joachim Thiery.

    Eine mit dem Neubau verbundene Verbesserung ist die weitere Vernetzung der Zahnmedizin mit anderen Einrichtungen der Universitätsmedizin. Die fünf zahnmedizinischen Kliniken und Polikliniken sind jetzt auch räumlich enger an die Klinken für Augenheilkunde und Hals -, Nasen- und Ohrenheilkunde, aber auch an das Institut für Anatomie herangerückt. „Die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die wir bereits seit Jahren leben, ist jetzt nachhaltig für die Zukunft gesichert“, sagte dazu zur Eröffnung Prof. Alexander Hemprich, Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie. Im Namen seiner Kollegen und Mitarbeiter dankte er für die Investition in den nicht zu vernachlässigenden „zahn- und mundbezogenen Teil der Gesamtmedizin“ und verwies darauf, dass der Zahnmedizin vor allem vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung heute eine wachsende Bedeutung zukommt.

    Dem trägt das UKL gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät durch eine der modernsten Zahnkliniken Rechnung, mit deren Einweihung jetzt eine der ältesten universitären zahnmedizinischen Einrichtungen Deutschlands modernisiert wurde. Vor 130 Jahren begann hier die akademische Ausbildung mit sieben Studenten, heute sind es 408 Studierende, die in der neuen Klinik an modernsten Werkstatt- und Behandlungsplätzen patientennah ausgebildet werden.
    Die noch wie aus dem frühen vorherigen Jahrhundert anmutenden Bilder eines Behandlungssaals mit in Reihen stehenden Zahnarztstühlen gehören nun endgültig der Vergangenheit an. Jetzt bilden jeweils offene und untereinander verbundene Behandlungsräume die attraktiven Arbeitsplätze für Studierende und Zahnärzte. „Eine ganz wesentliche Verbesserung für die praktische Ausbildung und die gemeinsame Arbeit mit den Studierenden“, wie Prof. Holger Jakstat, Studiendekan der Zahnmedizin, betont. Er verwies auf die große Verantwortung der Universitätsmedizin bei der Ausbildung des Zahnmedizinernachwuchses und bei der Weiterentwicklung der Medizin durch praxisorientierte Forschung. „Jeder an dieser Stelle – wie hier in dieser Zahnklinik - investierte Euro ist damit eine gute Investition in unsere Zukunft.“


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Organisatorisches
    Deutsch


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