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14.11.2012 12:45

Universität Tübingen und Aesculap AG vereinbaren „Industry on Campus“-Professur

Michael Seifert Hochschulkommunikation
Eberhard Karls Universität Tübingen

    Neue Form der Kooperation: Ein Neurobiologe der Aesculap AG forscht jetzt auch an der Universität Tübingen.

    Die Universität Tübingen und die Aesculap AG haben heute eine Kooperationsvereinbarung für die erste „Industry on Campus“-Professur nach dem Modell der Universität Tübingen unterzeichnet: Bei dieser neuen Form der Kooperation ist ein Wissenschaftler des Unternehmens mit etwa der Hälfte seiner Arbeitszeit an der Universität beschäftigt. So ist der Biologe Dr. Boris Hofmann, Applikationsentwickler bei Aesculap, seit dem 1. Oktober 2012 auch im Institut für Angewandte Physik der Universität Tübingen in Forschung und Lehre tätig. Der Biologe hat über das Thema „Neurostimulation“ promoviert. Zu seiner Tätigkeit bei Aesculap gehört es, Ideen aus der Forschung zur Anwendung zu bringen und die dafür nötigen Netzwerke aufzubauen.
    Bei einem offiziellen Termin im Kleinen Senatssaal unterzeichneten der Prorektor für Forschung Professor Herbert Müther und der Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Ingo B. Autenrieth, den Kooperationsvertrag gemeinsam mit Professor Hanns-Peter Knaebel, dem Vorstandsvorsitzenden der Aesculap AG, und Dr. Harald Stallforth, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Aesculap AG.
    Mit der Einrichtung der „Industry on Campus“-Professur sieht die Universität eine besondere Chance, die Kom¬petenz außeruniversitärer Experten in Forschung und Lehre praxisnah einzubinden. Es besteht ein reges Interesse von Unternehmen an diesem Konzept: Im Unterschied zu anderen Modellen werden dabei nicht komplette Forschungseinrichtungen der Industrie als „Außenstellen“ auf dem Campus errichtet, sondern motivierte Wissenschaftler aus der Industrie direkt in die Forschungszusammenhänge der Universität eingebunden.
    Während Industriepartner ihren Beitrag durch partielle Freistellung ihrer Mitarbeiter leisten, unterstützt die Universität die Projekte an der Schnittstelle von Grundlagenforschung und Anwendungsorientierung durch eine angemessene Aus¬stattung. Gemein¬sam mit Grundlagenforschern der Universität sollen die „Industry on Campus“-Professuren grundlegende Fragestellungen im Vorfeld industrieller Anwendung untersuchen.
    Kontakt:

    Olga Böhme
    Aesculap AG
    Pressereferentin
    Telefon: +49 7461 95-2921
    olga.boehme[at]aesculap.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Maschinenbau, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


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