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24.11.2012 15:11

5000 Besucher beim Tag der offenen Tür in der MHH

Stefan Zorn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Hochschule Hannover

    Mediziner, Wissenschaftler und Ausbilder stellten am 24. November ihre Arbeit vor / Beitrag der MHH zum November der Wissenschaft 2012

    Medizin zum Anfassen, Ausprobieren und Mitmachen präsentierten Kliniker und Forscher beim Tag der offenen Tür in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), dem Beitrag der Hochschule zum dritten November der Wissenschaft. Wie kann man Spenderlungen so transportieren, dass sie in einem deutlich besseren Zustand beim Empfänger ankommen? Das neue Organ Care System in Aktion mit einer Schweinelunge zeigten die Experten der Klinik für Herz-, Thorax-, Tranplantations- und Gefäßchirurgie. Wie Molche und Spinnen bei der Nervenregeneration nach schweren Verletzungen und bei der Wundheilung helfen können, erklärten die Forscher der Klinik für Plastische-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie. Dazu stellten sich die Studiengänge Human- und Zahnmedizin und vier MHH-Schulen vor.

    „Die Welt unter dem stärksten Vergrößerungsglas“ erwartete die Besucher bei einer Führung zum Elektronenmikroskop. Besonders beliebt waren auch die Führungen der Neurochirurgie und der Anatomie. Einblicke in die praktische Arbeit des Teams des Rettungshubschraubers Christoph 4 bekamen die Besucher ebenfalls. Rettungsassistent Marc Lüpkemann zeigte und erklärte ihnen das Innenleben des Hubschraubers und berichtete über verschiedene Einsätze. Oliver Diederich (43) aus Ronnenberg fand das interessant und spannend. „Ich bin erstaunt darüber, was alles in die Maschine passt und was das Team alles dabei hat.“

    Zwischen Schrauben, Gips und Hightech bewegen sich Unfallchirurgen und Orthopäden bei ihrer Arbeit – die Experten gaben Einblicke in neueste OP-Methoden und boten wieder den beliebten Gipskurs für Jedermann. Josephina (12) ließ sich spaßeshalber einen Arm eingipsen: „Ich bin mit meiner Freundin und ihrer Familie hier. Wenn ich zu Hause bin, will ich meiner Mutter weismachen, dass ich einen Unfall hatte.“ Um die Behandlung von Parkinson, Schmerzen und Depressionen durch Neuromodulation ging es am Stand der Klinik für Neurochirurgie. Die Neurologen klärten über die Behandlung von Multipler Sklerose auf, die Kardiologen über die neueste Generation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren. Welche genetischen Risikofaktoren das Immunsystem auf Abwege bringen, erforschen die Experten der Immunologie.

    Außerdem stellten die beiden Exzellenzcluster zur regenerativen Medizin und zum Thema Hören ihre Arbeit vor. Am Stand des Institutes für Sportmedizin konnten die Besucher ihre Fitness testen. Außerdem wartete HAINS, der Hannoversche Anästhesie-, Intensiv- und Notfallsimulator – hier lernen Studierende, wie sie auf Zwischenfälle im OP, zum Beispiel Herzrhythmusstörungen, richtig reagieren.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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