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28.11.2012 18:09

25 Jahre Akademie für Kardiotechnik am Deutschen Herzzentrum Berlin

Dr. Barbara Nickolaus Pressestelle
Deutsches Herzzentrum Berlin

    Keine offene Herzoperation ohne Herzlungenmaschine. Kardiotechniker bedienen die Maschine ebenso wie viele technisch sehr anspruchsvoller Geräte im OP oder der Intensivstation. Am Deutschen Herzzentrum Berlin gründete 1987/88 der Herzchirurg Prof. Hetzer die staatlich anerkannte Akademie für Kardiotechnik.

    Akademie für Kardiotechnik am DHZB wird 25 Jahre alt
    Prof. Hetzer hat die europaweit anerkannte Ausbildungsstätte
    am DHZB gegründet
    Gute Berufsaussichten für Kardiotechniker

    Eine offene Herzoperation – für viele Menschen (Babys, Risikopatienten, Hochbetagte) die letzte Rettung – ist ohne den Einsatz einer Herzlungenmaschine nicht möglich. Die moderne Herzchirurgie wurde erst durch die Entwicklung der Herzlungenmaschine 1953 durch John Gibbon denkbar. Seither kommt es aufgrund der stetigen technischen Geräteverfeinerungen zu den rasanten medizinischen Erfolgen gerade der letzten 20 Jahre wie z. B. bei der Aortenchirurgie mit starker Absenkung der Körpertemperatur zum Schutz von Hirn und Organen oder den Operationen komplexer angeborener Herzfehler mit Hilfe der Baby-Herzlungenmaschine oder blutfreiem Operieren.

    Kardiotechniker haben die Aufgabe, die Herzlungenmaschine zu bedienen und damit den extrakorporalen Kreislauf während der Operation am stillstehenden Herz zu gewährleisten. Zugleich obliegt ihnen auch die Kontrolle oder Wartung von einer Vielzahl technisch anspruchsvoller Überwachungs- und Behandlungsgeräte oder mechanischen Kreislaufunterstützungssystemen „Kunstherz“.

    Auf Initiative von Prof. Hetzer wurde 1987/88 die erste Ausbildungsstätte für Kardiotechnik in Europa als „Akademie für Kardiotechnik am Deutschen Herzzentrum Berlin“(AfK) gegründet und 1990 zur staatlichen Anerkennung geführt. Die hochqualifizierte Ausbildung ist vom European Board of Cardiovascular Perfusion europaweit anerkannt. Mittlerweile gibt es 327 erfolgreiche AfK-Absolventen. Im Zuge der Akademisierung und Internationalisierung dieses für Medizin und Forschung wichtigen Berufsbildes ist 2008 die Ausbildung in Kooperation mit der Steinbeis-Hochschule um den Studiengang Bachelor of Science in Cardiovascular Perfusion ergänzt worden.

    Über die verantwortungsvolle Tätigkeit des Kardiotechnikers, die sich stetig erweiternden Aufgaben der Akademie für Kardiotechnik des DHZB und die Zukunftsaspekte dieser modernen Ausbildungsstätte wollen wir Sie informieren auf einer

    Pressekonferenz
    Dienstag, 4. Dezember 2012, 11.30 Uhr
    Deutsches Herzzentrum Berlin, Bibliothek, 2. Stock
    Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin

    Die Referenten sind: Prof. Dr. med. Dr. h. c. Roland Hetzer, Ärztlicher Direktor, DHZB
    Prof. Dr. Dr. h. c. Johann Löhn, Präsident der Steinbeis-Hochschule
    Prof. Dr. Stefan Bauer, Steinbeis-Hochschule, Wissens- u. Technologietransfer
    in der Medizin- und Herzchirurgie
    Dipl.-Med.Päd. Frank Merkle, Leiter der AfK
    Peter Böttger, Gründungsleiter der AfK
    Anika Villanueva, Studentin Bachelor in Cardiovascular Perfusion

    Über Ihre Teilnahme an der Veranstaltung würden wir uns freuen.

    Dr. Barbara Nickolaus
    Pressesprecherin DHZB
    Infos: Tel.:030/ 832 41 37; Handy:0172-390 83 34; E-Mail: nickolaus@dhzb.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Pressetermine
    Deutsch


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