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09.01.2013 09:21

„Care to Go“ – Technik für mehr Selbstbestimmung im Alter: Schimäre oder Zukunftsperspektive?

Claudia Braczko Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Institut Arbeit und Technik

    IAT und Konkret Consult Ruhr starten Fachtagungsreihe

    So lange wie möglich zu Hause wohnen! Dies ist das unumstrittene Leitbild für das Leben im Alter. Überall wird nach Wegen gesucht, ältere Menschen dabei zu unterstützen, dieses Leitbild wahr werden zu lassen. Nicht zuletzt sind Millionen Forschungs- und Entwicklungsgelder aus Wirtschaft und Politik in Pilotprojekte geflossen, die mit viel Hightech Senioren dabei helfen sollen, länger eigenständig zu wohnen.

    Von intelligenter Haustechnik über den Pflegeroboter bis zur Spezialweste, die Herz und Kreislauf überwacht, reicht das Spektrum der Möglichkeiten. Experten sprechen von Ambient Assisted Living (AAL; auf Deutsch selbstbestimmtes Leben durch innovative Technik). Den Durchbruch in die Alltagspraxis haben solche Ansätze aber immer noch nicht geschafft. Sind es lediglich technische Spielereien, die im besten Fall für ein gutes Gefühl der Sicherheit sorgen? Welchen Nutzen stiftet die Alterstechnik tatsächlich? Führt sie zu weniger Heimaufenthalten und Krankenhaustagen? Unter welche Bedingungen können technische Hilfsmittel kompetent und verantwortbar angeboten werden – und wer soll das bezahlen?

    Unter dem Stichwort „Care to Go“ starten das Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule) und Konkret Consult Ruhr (KCR) eine Reihe von Fachtagungen, die Führungskräfte und Entscheider aus der Altenhilfe, Entwickler und Praktiker aus Wissenschaft und Industrie zusammenbringen soll, um praxisorientiert über Nutzen, Umsetzungsschwierigkeiten und Zukunftsperspektiven zu informieren und zu diskutieren. Den Auftakt bildet eine Veranstaltung am 24. Januar 2013 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Auf der Tagung wird zum einen ein Überblick und Einblick in Technologien für mehr Selbstbestimmung im Alter gegeben. Zum anderen soll die kritisch-konstruktive Sicht Älterer selbst eine große Rolle spielen. Weitere Beiträge stellen Beispiele aus der Praxis des Herz- und Diabeteszentrums NRW vor, Informations- und Kommunikationstechnik mit Wohnquartiersbezug und neue Perspektiven für eHealth und Telemedizin.

    Interessierte Teilnehmer können sich bis zum 18. Januar 2013 anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 85,- Euro.

    Programm und Anmeldung:
    http://www.iat.eu/files/programmentwurf-fin.pdf
    http://www.iat.eu/files/rueckfax.pdf

    Redaktion: Claudia Braczko
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Institut Arbeit und Technik
    Telefon: 0209/1707-176
    E-Mail: braczko@iat.eu


    Weitere Informationen:

    http://www.iat.eu


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    regional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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