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11.01.2013 11:55

Studienteilnehmer mit heftigen Gefühlsschwankungen gesucht

Dr. Annette Tuffs Unternehmenskommunikation
Universitätsklinikum Heidelberg

    Wie nehmen Betroffene Gefühle anderer Personen wahr? Wie bewältigen sie ihre eigenen Emotionen? Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg und des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit Mannheim starten Studie

    Wie nehmen Frauen und Männer, die schnell heftig reagieren, die Gefühlsregungen ihrer Mitmenschen wahr? Wie bewerten sie diese und wie bewältigen sie ihre eigenen Emotionen? Diesen Fragen gehen neue Studien am Zentrum für Psychosoziale Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg und am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim nach. Als Studienteilnehmer werden Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 40 Jahren mit ausgeprägten Gefühlsschwankungen gesucht. Ziel ist es, Einblicke in die Entstehung und den Verlauf der Erkrankung zu erhalten und so zur Entwicklung einer effizienten Therapie und Prävention beizutragen.

    Teilnehmen kann, wer an sich selbst eine deutliche emotionale "Dünnhäutigkeit" beobachtet, häufig unter starken Stimmungsschwankungen oder einer kaum erträglichen Anspannung leidet, die sich in schwer zu kontrollierenden Gefühlsausbrüchen bis hin zu Selbstverletzungen äußert. Wem auch der Umgang mit anderen Menschen schwer fällt, wer große Angst hat, verlassen zu werden, oder Probleme damit hat, Vertrauen aufzubauen und Nähe zuzulassen, ist aufgerufen, sich zu melden.

    Auf Wunsch können sich Teilnehmer ärztlich beraten lassen

    Die Teilnahme beinhaltet mehrere Termine. Dabei wird unter anderem eine Magnetresonanztomographie durchgeführt, ein sicheres und nebenwirkungsfreies Verfahren, das ohne belastende Röntgenstrahlung oder andere ionisierende Strahlung auskommt. Diese Untersuchungen dauern jeweils ca. 45 Minuten. Sowohl in Heidelberg als auch in Mannheim stehen den Teilnehmern kostenfrei Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

    Anzahl und Dauer der Termine können individuell vereinbart werden. Teilnehmer/innen erhalten eine finanzielle Aufwandsentschädigung und auf Wunsch eine kostenlose Beratung durch die Studienärzte.

    Die Studie wird geleitet von Professor Dr. Christian Schmahl, Leiter Klinische Forschergruppe 256, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, Professor Dr. Martin Bohus, Sprecher der Klinischen Forschergruppe 256, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, und Professor Dr. Sabine Herpertz, Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemeine Psychiatrie Heidelberg und stellvertretende Sprecherin der Klinischen Forschergruppe 256.

    Weitere Informationen und Anmeldung:
    http://www.kfo256.de

    E-Mail: info.bps-studie@zi-mannheim.de
    Tel.: 0621-1703-4413
    Ansprechpartner am Universitätsklinikum Heidelberg:
    Dr. Katja Bertsch und Dr. Falk Mancke
    Tel: 06221-56 36502

    Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
    Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

    Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 110.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und 400.000 Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de

    Bei Rückfragen von Journalisten:
    Dr. Annette Tuffs
    Leiterin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
    des Universitätsklinikums Heidelberg und der
    Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
    Im Neuenheimer Feld 672
    69120 Heidelberg
    Tel.: 06221 56-4536
    Fax: 06221 56-4544
    E-Mail: annette.tuffs@med.uni-heidelberg.de

    Julia Bird
    Referentin Unternehmenskommunikation / Pressestelle
    des Universitätsklinikums Heidelberg und der
    Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
    Im Neuenheimer Feld 672
    69120 Heidelberg
    Tel.: 06221 56-7071
    Fax: 06221 56-4544
    E-Mail: julia.bird@med.uni-heidelberg.de

    Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
    http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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    3 / 2013

    JB


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin, Psychologie
    regional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


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