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14.01.2013 14:15

Richtfest des Neubaus „Zentrallabor und Transfusionsmedizin“ in der MHH

Stefan Zorn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Hochschule Hannover

    Wissenschaftsministerin Johanna Wanka lobt bessere Patientenversorgung/ Baukosten von 26 Millionen Euro

    Mehr Effizienz durch optimale Abläufe, mehr Synergieeffekte: Die klinische Diagnostik und das Institut für Transfusionsmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) rüsten sich für die Zukunft. Am 14. Januar konnte die MHH im Beisein der Niedersächsischen Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka das Richtfest für den Neubau feiern. „Erstmals wird es möglich sein, die Diagnostik unter einem Dach zu bündeln. Der Vorteil ist, dass die Untersuchungsergebnisse noch schneller beim Patienten ankommen. Und Zeit, das wissen wir, kann Leben retten. 26 Millionen Euro sind daher eine exzellente Investition in Gesundheit“, sagte Wissenschaftsministerin Johanna Wanka.

    Die Baukosten von 26 Millionen Euro werden vom Land Niedersachsen vorfinanziert. 25,3 Millionen Euro muss die MHH nach der Fertigstellung über zehn Jahre refinanzieren. Im Januar 2014 soll das Gebäude endgültig fertig gestellt sein, Baubeginn war im Januar 2011. „Anlass für diesen Neubau im Ensemble der über 40jährigen maroden Betonstruktur der MHH sind einmal ein flankierender, vorausgehender Dominoeffekt für den lange überfälligen Abriss und geplanten Neubau der Notfallaufnahme und zweitens eine Zentralisierung und damit Rationalisierung vieler dezentraler diagnostischer Laborbereiche“, betonte MHH-Präsident Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann in seiner Rede.

    Der Neubau umfasst zwei Geschosse sowie eine Versorgungsebene, insgesamt umfasst die Nutzfläche etwa 5000 Quadratmeter. Das obere Stockwerk wird künftig das neue Zentrallabor der klinisch-diagnostischen Laboratorien der MHH beherbergen, die bislang über den Campus verstreut waren. Die Teams der Institute für Klinische Chemie und Virologie, die Kliniken für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation, für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie sowie für Immunologie und Rheumatologie werden dort eng zusammenarbeiten. „Durch den Neubau können wir viele verstreute Labore konzentrieren und so Doppelstrukturen abschaffen. Als Folge werden die Kosten pro Laborparameter in der MHH sinken, die Wartezeit wird verkürzt und die Diagnostik steht den behandelnden Ärztinnen und Ärzten schneller zur Verfügung“, erklärte MHH-Vizepräsident Dr. Andreas Tecklenburg. Insgesamt werden in den klinisch-diagnostischen Laboratorien bislang etwa sechs Millionen Analysen pro Jahr durchgeführt. Der gemeinsamen Probeannahme wird sich eine große „Laborstraße“ anschließen, in der die Mehrheit der Proben wie zum Beispiel Blutserum oder –plasma weitgehend automatisch untersucht werden – größtenteils im 24-Stunden Betrieb.

    Mehr Blutspender zu mobilisieren ist eines der zentralen Ziele der Mitarbeiter im Institut für Transfusionsmedizin. Der Umzug in das untere Stockwerk und attraktivere Räume für diesen Zweck werden es ermöglichen. Statt getrennter Räume für Vollblut- und Apheresespenden wird es nur noch einen Spendensaal geben, in dem die Mitarbeiter effizienter eingesetzt und somit auch Wartezeiten für die Spender verkürzt werden können. Auch die Labore für immunhämatologische und genetische Untersuchungen wie beispielsweise Blutgruppenbestimmungen werden größer und besser aufgeteilt sein. Durch die Leistungssteigerung in der Labordiagnostik können in Zukunft auch Aufträge externer Kliniken und Praxen angenommen werden.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
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    Organisatorisches, Pressetermine
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