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15.01.2013 14:41

Mut zur Veränderung

Izabela Ahmad Pressestelle
Deutsche Universität für Weiterbildung

    Die Pharmabranche ist im Umbruch. Die DUW hat ermittelt, welche Kompetenzen im Berufsalltag gefragt sind.

    Es gibt kaum einen anderen Wirtschaftszweig, der sich so schnell wandelt wie die Pharmabranche. Gleichzeitig bieten sich hier zahlreiche Chancen für Beschäftigte, Berufsanfänger und Quereinsteiger. Um diese zu nutzen, müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über fundiertes Fachwissen verfügen. Genauso wichtig für den Berufsalltag sind jedoch auch überfachliche Kompetenzen wie Veränderungsbereitschaft, Flexibilität und Selbstmanagement sowie die Fähigkeit, mit der steigenden Komplexität und zunehmenden Schnelllebigkeit erfolgreich umzugehen. Das sind die Ergebnisse einer Befragung von Branchenex-perten im Rahmen der Studie „Talent- und Kompetenzmanagement“ der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW).

    Vielfältige Karrierechancen
    Die Pharmabranche bietet Hochschulabsolventen aus den verschiedensten Bereichen gute Karriereaussichten. Der Wirtschaftszweig wächst kontinuierlich, und sogar während der Wirtschaftskrise stieg die Zahl der Beschäftigten in Deutschland an, so die Bundesagentur für Arbeit. Das größte Betätigungsfeld für Mediziner, Pharmazeuten und Chemiker ist der Bereich Forschung und Entwicklung. Fachfremde Quereinsteiger wie Betriebswirte oder Juristen werden für Controlling, Marketing, Vertrieb und die Bereiche Zulassungen oder Patente gesucht. Ganz ohne medizinisches Fachwissen geht es allerdings auch hier nicht.

    Vom Innovationsdruck profitieren
    Derzeit verlieren zahlreiche umsatzstarke Medikamente ihren Patentschutz – eine schwierige Situation für die Unternehmen, die dadurch mitunter Milliardenverluste verkraften müssen. „Auf diese Herausforderung haben sich viele Unternehmen seit Jahren vorbereitet – mit Fusionen, Übernahmen, Indikationserweiterungen oder auch Investitionen in neue Forschungsprojekte“, sagt an der DUW. So geht auch der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) für die Zukunft von einer wachsenden Zahl neuer Medikamente aus. Diese Entwicklungen gehen mit einem hohen Bedarf an Spezialistinnen und Spezialisten einher, die diesem Wandel gewachsen sind und ihn gestalten können. „Der Markt und das Wettbewerbsumfeld in der Pharmaindustrie verändern sich aktuell sehr schnell“, beobachtet Grassl. „Doch auch wenn die Lage für die Unternehmen schwierig ist: Für Bewerberinnen und Bewerber ergeben sich daraus gute Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten.“

    International, wissbegierig und geduldig
    In den meisten Pharmaunternehmen arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fachübergreifend in immer wieder in neuen Projektteams zusammen. Wer hier Verantwortung übernehmen will, sollte kommunikativ stark sein und soziale Kompetenzen mitbringen. „Die Pharmabranche ist international ausgerichtet. Englisch ist absolute Grundvoraussetzung, und virtuelle Kommunikationswege sind selbst-verständlich“, weiß Yukiko Elisabeth Kobayashi. Sie ist Director Human Resources Development bei dem Pharmaunternehmen AstraZeneca. In dem Berufsfeld muss man bereit sein, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und Neues zu lernen. Geduld und eine hohe Frustrationstoleranz gehören mit zum Anforderungsprofil. Denn der Weg zum fertigen Medikament ist lang, und viele Produktideen schaffen es nie bis zur Zulassung. „Diese Kompetenzen fördern wir gezielt mit verschiedenen Maßnahmen“, so Kobayashi. „Neben Inhouse-Trainings und Projekten ‚on the job‘ kommen zum Beispiel interaktive Blended-Learning-Formate, Mentoring und Shadowing zum Einsatz.“ Unternehmen, die nicht in die Kompetenzentwicklung ihrer Belegschaft investieren, werden angesichts der hohen Marktdynamik zu den Verlierern am Markt gehören. „Gerade multinationale Pharmaunternehmen organisieren sich flacher und flexibler. Damit fordern wir mehr Verantwortung und Widerstandsfähigkeit von jedem Einzelnen“, erklärt Kobayashi. „Nur wer hier auf dem Laufenden bleibt und den Wandel mitträgt, ist auch langfristig wettbewerbsfähig.“

    Akademische Weiterbildung
    Mit den viermonatigen berufsbegleitenden Zertifikatsprogrammen Clinical Research and Regulatory Affairs sowie Pharmaceutical Basics of Drug Development bietet die DUW insbesondere Quereinsteigern komprimiertes Grundlagenwissen in Teilbereiche der Arzneimittelforschung und -entwicklung.

    Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW)
    Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) mit Sitz in Berlin bietet wissenschaftliche und praxisnahe Weiterbildung für Berufstätige mit erstem Studienab-schluss, in Ausnahmefällen auch ohne ersten Hochschulabschluss. Das Fernstudienangebot der staatlich anerkannten Weiterbildungsuniversität umfasst berufsbegleitende Masterstudiengänge in den Departments Wirtschaft und Management, Bildung, Gesundheit und Kommunikation sowie weiterbildende Zertifikatsprogramme. Das moderne Blended-Learning-Studiensystem mit flexiblem Studienstart und individueller Betreuung ermöglicht es, das Studium mit Privatleben und Beruf zu vereinbaren. Gesellschafter der DUW sind die Freie Universität Berlin und die Stuttgarter Klett Gruppe. Als Public-Private-Partnership steht die DUW für wissenschaftliche Qualität, Arbeitsmarktnähe und Dienstleistungsorientierung.

    Mehr Informationen unter http://www.duw-berlin.de

    Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:
    Pressebüro der Deutschen Universität für Weiterbildung
    Izabela Ahmad
    Telefon: 030/2000 306 1211
    E-Mail: izabela.ahmad@duw-berlin.de
    http://www.duw-berlin.de/de/presse.html


    Anhang
    attachment icon Pressemitteilung der DUW "Zukunftskompetenzen Pharmabranche"

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Chemie, Gesellschaft, Medizin, Pädagogik / Bildung, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


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