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21.01.2013 12:23

Dissertationspreis Adlershof 2012 wird am 29. Januar 2013 vergeben

Constanze Haase Pressestelle
Humboldt-Universität zu Berlin

    Bereits zum elften Mal wird der mit 3.000 Euro dotierte Dissertationspreis Adlershof vergeben und zeichnet damit eine der herausragenden Arbeiten aus, die 2012 am Wissenschaftsstandort entstanden sind. Drei vorab nominierte Kandidatinnen oder Kandidaten stellen dazu ihre Ergebnisse in einer 15-minütigen Präsentation allgemeinverständlich vor. Eine Jury entscheidet direkt im Anschluss, wer nicht nur sehr gut forschen, sondern auch mitreißend und überzeugend vortragen kann.

    Wir laden Sie herzlich zur Verleihung des Adlershofer Dissertationspreises 2012 am 29. Januar 2013 ab 16 Uhr im Erwin-Schrödinger-Zentrum, Rudower Chaussee 26, in Berlin Adlershof ein. Dr. Knut Nevermann, Staatssekretär für Wissenschaft in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, wird den Preis verleihen.

    DIE NOMINIERTEN

    Dr. Charlotte Giesen erforschte als Doktorandin an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung sowie an der Humboldt-Universität neue Möglichkeiten der Krebsdiagnostik. Hierzu hat sie Tumormarker mit Metallen markiert und mit Hilfe eines Plasma-Massenspektrometers detektiert. Dies erlaubt eine simultane Bewertung mehrerer Tumormarker auf einem Gewebeschnitt – und damit eine präzisere und schnellere Diagnostik, da erstmals eine Quantifizierung ermöglicht wird.

    Dr. Kathrin Lange entwickelte im Rahmen ihrer Doktorarbeit am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH und an der Freien Universität Berlin mit ihrer Arbeitsgruppe ein neuartiges Röntgenemissionsspektrometer zur Untersuchung von Flüssigkeiten am Bessy II (Synchroton). Damit untersuchte sie beispielhaft den Einfluss der Wasserstoffbrückenbindungen beim Einsatz von Wasser als Lösungsmittel.

    Dr. Stefan Spießberger trug als Doktorand am Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik zur Nutzung von Diodenlasermodulen für die kohärente optische Nachrichtenübertragung im Weltraum bei. Er entwickelte ein Modul, das mit Halbleiterlasern arbeitet und so deutlich kompakter, effizienter und mechanisch stabiler gebaut werden kann.

    Die Humboldt-Universität zu Berlin, die Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof e.V. (IGAFA) und die WISTA-MANAGEMENT GmbH verleihen jährlich den Adlershofer Dissertationspreis. Bewerben können sich Promovierte aus allen in Adlershof ansässigen wissenschaftlichen Instituten, deren Arbeit mindestens mit „magna cum laude“ bewertet wurde. Die Jury besteht aus leitenden Persönlichkeiten der drei preisgebenden Einrichtungen.

    Um Anmeldung wird bis zum 25. Januar 2013 per E-Mail gebeten: schweiger@igafa.de

    Weitere Informationen unter: http://www.adlershof.de/dissertationspreis2012

    KONTAKT
    Petra Franz
    Referentin für Adlershof beim Vizepräsidenten für Forschung
    Humboldt-Universität zu Berlin
    Tel.: 030 2093-1437
    E-Mail: petra.franz@uv.hu-berlin.de
    http://www.hu-berlin.de

    Nora Schweiger
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    IGAFA-Wissenschaftsbüro
    Tel.: 030 6392-3669
    E-Mail: schweiger@igafa.de
    http://www.igafa.de

    Peggy Mory
    Kommunikation WISTA-MANAGEMENT GMBH
    Tel.: 030 6392-2231
    E-Mail: mory@wista.de
    http://www.adlershof.de
    http://www.wista.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Medizin, Psychologie
    überregional
    Personalia
    Deutsch


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