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24.01.2013 14:13

Verhandeln im Gesundheitsbereich: Infoveranstaltungen zum Master-Studiengang Gesundheitswirtschaft

Nicola Veith Pressestelle
Fachhochschule Frankfurt am Main

    Im März 2013 startet der Master-Studiengang „Management und Vertragsgestaltung in der Gesundheitswirtschaft“ der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) im zweiten Durchgang. Er richtet sich an Berufstätige in der Gesundheitswirtschaft und qualifiziert sie für neue Fach- und Führungsaufgaben. Informationsveranstaltungen zu Studieninhalt und -organisation des berufsbegleitenden Studiengangs finden am 30. Januar, 6. und 13. Februar 2013, jeweils 18 Uhr statt; um Anmeldung wird gebeten.

    Der Studiengang vermittelt betriebswirtschaftliche, gesundheitsökonomische, juristische und ethische Kompetenzen. Die Teilnehmenden setzen sich mit den aktuellen wirtschaftlichen und rechtlichen Marktzugangsbedingungen und -verfahren für Gesundheitsleistungen und den damit verbundenen Vertrags- und Verhandlungsprozessen auseinander.

    Zielgruppe des Master-Studiengangs sind zum einen Mediziner(innen), Pharmazeut(inn)en und andere Angehörige von Gesundheitsberufen, die mindestens zwei Jahre im Gesundheitswesen tätig waren und dort bereits Managementerfahrung erworben haben. Zum anderen spricht er Betriebswirt(inn)e(n), Jurist(inn)en und andere Führungskräfte an, die über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Gesundheitsbranche verfügen. Der kostenpflichtige Studiengang verbindet internetgestützte Selbstlernphasen mit Präsenzphasen.

    Bewerbungsschluss für das Sommersemester 2013 ist der 15. März 2013.

    Studiengangsleiter Prof. Dr. Hilko Meyer vom Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) der FH FFM hatte Mitte Januar 2013 zum Symposium „Sektorenübergreifende Versorgung und Wettbewerb im Gesundheitswesen“ an die FH Frankfurt eingeladen, um aktuelle Fragen der Gesundheitspolitik mit Expert(inn)en aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren. „Mit unserem Ziel, die aktuelle Gesundheitspolitik an die Hochschule zu holen, haben wir voll ins Schwarze getroffen. Die ungewöhnlich offene Diskussion und der große Zuspruch der Teilnehmenden ermutigen uns, diesen Weg fortzusetzen", zog Meyer eine positive Bilanz und kündigte für den Frühsommer eine Folgeveranstaltung zum Thema Arzneimittelversorgung an.

    Die Teilnehmenden aus allen Bereichen des Gesundheitswesens pflichteten der These bei, dass es trotz jahrzehntelanger Reformanstrengungen in Deutschland noch erhebliche Defizite bei der Kooperation zwischen niedergelassenen Ärzt(inn)en und Krankenhäusern gebe. Neue Impulse für die sektorenübergreifende Versorgung versprachen sie sich von der neuen ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung. Eine kritische Bilanz wurde zur Entwicklung im stationären Bereich gezogen, vor allem in Hinblick auf das erhebliche Investitionsdefizit bei den Krankenhäusern. Verschiedene Referent(inn)en plädierten für eine sektorenübergreifende prozessorientierte Versorgung anstatt der mengenorientierten Steuerung des Gesundheitswesens. Diese Versorgung solle pflegerische, soziale und infrastrukturelle Aspekte einbeziehen. Einig waren sich die Teilnehmenden auch bei der positiven Bewertung der strukturierten Behandlungsprogramme für chronisch Kranke (Disease-Management-Programme, DMP), die seit 2002 von jeder Krankenkasse individuell gestaltet werden können. Diese Programme hätten die Qualität der Versorgung stark verbessert. Das Konzept solle daher auf weitere Versorgungsbereiche ausgedehnt und mit der integrierten Versorgung verknüpft werden.

    Termine Infoveranstaltungen: 30. Januar, 6., 13. Februar 2013, jeweils 18 Uhr

    Ort: FH FFM, BCN-Hochhaus am Nibelungenplatz, Eingang Nordendstraße, 2. Stock, Raum 223A

    Kontakt: Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht der FH FFM, Prof. Dr. Hilko J. Meyer, E-Mail: hilko.meyer@mhac.de, Telefon: 069/1533-3881

    Infos und Bewerbungsunterlagen zum Master-Studiengang: http://www.fh-frankfurt.de/mhac.

    Infos zum Symposium: http://www.fh-frankfurt.de/zgwr.


    Weitere Informationen:

    http://www.fh-frankfurt.de/mhac


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Recht, Wirtschaft
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


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