idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
28.01.2013 12:22

RWTH Aachen ist an Bord der Flaggschiffe der EU

Thomas von Salzen Pressestelle
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

    Am 28. Januar 2013 wurde die Entscheidung in Brüssel bekannt gegeben: Zwei Großvorhaben wurden als „visionäre Forschungsinitiativen“ der Europäischen Union ausgewählt. Gewinner sind ein Projekt zur Simulation des menschlichen Gehirns, um so Wege zur Heilung von Erkrankungen wie Alzheimer finden zu können, und das Projekt Graphene, ein neues Material, dem „revolutionäre“ Eigenschaften beispielsweise beim Einsatz für flexible und transparente Elektronik zugeschrieben werden. Die RWTH Aachen ist Projektpartner bei beiden Initiativen.

    2010 schrieb die Europäische Union ein Förderprogramm für “Future and Emerging Technologies“ - das so genannte FET Flagship-Programm - aus. Diese groß angelegten Forschungsplattformen sollen jeweils mit bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr bei einer Laufzeit von zehn Jahren finanziert werden. Sie sollen maßgeblich zum technologischen Fortschritt beitragen, wissenschaftliche Exzellenz und neue Kooperationen in Forschung und Entwicklung fördern. Ziel der Flagship-Projekte ist der greifbare wirtschaftliche Erfolg. Sechs Projekte wurden in der ersten Runde im Jahr 2011 ausgewählt und erhielten eine einjährige Förderung über 1,5 Millionen Euro. Sie mussten ein internationales Partnernetzwerk aufbauen und ihre Vorhaben in einem umfassenden Forschungsplan konkretisieren. Nun ist es den europäischen Forscherinnen und Forschern möglich, dank der EU-Förderung ihre ambitionierten Ziele langfristig zu verfolgen.

    Renate Kinny


    Weitere Informationen:

    http://www.rwth-aachen.de/graphen Europaweites Großprojekt mit Aachener Beteiligung soll neues Material marktfähig machen
    http://www.rwth-aachen.de/hbp Europäisches Megaprojekt entwickelt Verfahren zur Simulation des menschlichen Gehirns


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Elektrotechnik, Informationstechnik, Medizin, Physik / Astronomie, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungsprojekte, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).