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29.10.2013 14:46

Vom Spitzensport bis zum Gesundheitswesen: Sportwissenschaft vereinbart Kooperationen in China

Petra Giegerich Kommunikation und Presse
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    Institut für Sportwissenschaft der JGU kooperiert mit drei chinesischen Universitäten in Forschung und Lehre

    Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wird in der Sportwissenschaft mit drei chinesischen Universitäten in Forschung und Lehre kooperieren. Die Vereinbarungen reichen von Forschungsprojekten im Spitzensport bis zu Kursangeboten für Studierende im Gesundheitsbereich. So ist im Hochleistungssport eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Hochleistungszentrum für Höhentraining in Xining, Tibet, vorgesehen. Mit der Universität Wuhan, bekannt für zahlreiche Olympiamedaillen im Kampfsport, Turnen und Wassersport, sollen Lehr- und Lernmethoden untersucht werden. Die dritte Vereinbarung wurde mit der Universität für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in Shanghai geschlossen, die den Mainzer Sportstudierenden eine ergänzende Ausbildung in TCM in Form von Blockunterricht in Deutschland und in Shanghai ermöglichen wird.

    „Mit den Kooperationen, die auf Verträgen mit den einzelnen Universitäten basieren, öffnen wir uns ganz bewusst auch neuen Lehr- und Lernmethoden und der östlichen Philosophie“, teilte Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn von der Abteilung Trainings- und Bewegungswissenschaft am Institut für Sportwissenschaft mit.

    Das erste Projekt mit dem chinesischen Hochleistungszentrum für Höhentraining geht der Frage nach, wie sich ein Training auf 2.500 bis 4.500 Meter Höhe auswirkt und wie das Höhentraining gezielt zur Leistungssteigerung genutzt werden kann. Dabei sollen Sportler, die in solchen Höhenlagen aufgewachsen sind, mit Sportlern aus dem Flachland verglichen und auf genetische Fragestellungen hin untersucht werden. Zusammen mit Sportmedizinern werden verschiedene Trainingsszenarien zwischen 2.500 und 4.500 Meter Höhe erforscht. Die Mainzer Trainings- und Bewegungswissenschaftler wollen dabei auch neue Verfahren wie differenzielles Lernen und neue Analyseverfahren testen.

    Gemeinsam mit der Universität Wuhan wird sich der zweite Kooperationsbereich damit befassen, wie effektiver unterrichtet werden kann und inwiefern die Lehrmethode die Leistung beeinflusst. „Wuhan ist eine der Goldmedaillenschmieden von China und dies vor allem im Ringen und Kampfsport, Turnen und Rudern“, erklärt Wolfgang Schöllhorn. „Uns interessiert, inwiefern die klassischen Sportarten durch ein zusätzliches Training von Qigong oder durch den Einsatz von differenziellem Lernen profitieren.“

    Schließlich wird in der dritten Kooperation ein starker Schwerpunkt auf die Gesundheitsfürsorge durch die Traditionelle Chinesische Medizin gelegt. Studierende aus dem nichtmedizinischen Bereich können einen TCM-Intensivkurs von drei Monaten Dauer belegen. Für den theoretischen Unterricht kommen die chinesischen Lehrkräfte zunächst für ca. 4 Wochen nach Mainz, anschließend gehen die Kursteilnehmer für theoretische und praktische TCM-Kurse nach Shanghai. Der erste Kurs startet voraussichtlich im März 2014.

    Weitere Informationen:
    Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn
    Trainings- und Bewegungswissenschaft
    Institut für Sportwissenschaft
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    D 55099 Mainz
    Tel. +49 6131 39-23503
    Fax +49 6131 39-20643
    E-Mail: move.brain@uni-mainz.de
    http://www.sport.uni-mainz.de/416.php


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Sportwissenschaft
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


     

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