idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
10.09.2003 16:36

Prüfzentrum mit Standortvorteil: IMST vergibt seit 1998 das CE-Zeichen

Ulrike Bohnsack Presse- und Informationsstelle, Standort Duisburg
Gerhard-Mercator-Universität Duisburg (bis 31.12.2002)

    Wer ein neues elektrisches oder elektronisches Produkt auf den Markt bringen möchte, muss sich die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) nach EU-Norm bescheinigen lassen. Das gilt für den Kühlschrank ebenso wie für die Vereinskappe mit elektronischer Leuchtschrift, die ein Fußballbundesligist jüngst in die Messkammer des Instituts für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST) schickte. Seit fünf Jahren ist das An-Institut der Uni Duisburg-Essen befugt, neue technische Produkte auf geltende EU-Normen und -Richtlinien hin zu prüfen. Ein Standortvorteil für den Niederrhein. Denn nur Produkte, die den Auflagen entsprechen, erhalten das europaweit gültige CE-Zeichen und dürfen in den freien Warenverkehr gebracht werden.

    Die IMST-Prüfingenieure in Kamp-Lintfort nehmen elektrische Produkte fast jeder Größe und Art ab. In der 700 Kubikmeter großen Messkammer werden nicht nur Standardgeräte wie Kühlschrank, Bohrer oder elektrische Zahnbürste untersucht - etwa auf den Umfang der elektromagnetischen Aussendungen hin, die andere Geräte in ihrer Funktion stören könnten. Laborleiter Dr. Christian Bornkessel hat schon so ziemlich alles auf die CE-Tauglichkeit hin getestet: von der kleinen Funk-fernbedienung bis zum Gerät zur Behandlung von Aluminium-Schmelze und eben jenen "Exoten" wie der Fankappe.

    Auch Mobiltelefone gehören zu den häufigen "Testobjekten" im Prüflabor. Was hierbei gemessen wird, ist die "Spezifische Absorptionsrate" (SAR). SAR gibt die Strahlungsleistung an, die vom Körpergewebe - insbesondere dem Kopf - während des Mobiltelefonierens aufgenommen wird und die zur Erwärmung des Gewebes führt. Als eines der führen-den Testhäuser für Funkanlagen, konnte das IMST seinen Leistungskatalog jetzt sogar um den Bereich "Elektrosmog" erweitern. So kann beispielsweise die elektromagnetische "Belastung" in der Umgebung von GSM/UMTS-Mobilfunk-Basisstationen kontrolliert werden.

    Weitere Informationen: IMST, Dr. Christian Bornkessel,
    Tel. 02842/981-383


    Weitere Informationen:

    http://www.imst.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Wirtschaft
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).