Zukünftige Ladeinfrastrukturen - Technologien und Trends

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
07.08.2019 11:23

Zukünftige Ladeinfrastrukturen - Technologien und Trends

Christoph Kirsch Kommunikation
Bayern Innovativ - Bayerische Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH

    Einen umfassenden Überblick über bestehende und zukünftige Technologien rund um die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und deren Einsatzwahrscheinlichkeit im Jahr 2030 liefert die neue Studie „Zukünftige Ladeinfrastrukturen – Technologien und Trends“, die von der Bayern Innovativ GmbH in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IAO erstellt wurde.

    Gerade für eine großflächige Akzeptanz von Elektrofahrzeugen ist eine optimale Ladeinfrastruktur entscheidend - Wie aber sehen die Technologien und Trends für zukünftige Ladeinfrastruktur-lösungen aus? Welche Technologien sind für den erfolgreichen und zukunftsfähigen Ausbau der Ladeninfrastruktur entscheidend? Und wie lassen sich Unsicherheiten und Bedenken hinsichtlich einer schnellen Überalterung ausräumen? Mit diesen zentralen Fragestellungen beschäftigt sich die Studie „Zukünftige Ladeinfrastrukturen - Technologien und Trends“ und bietet eine wertvolle Informationsgrundlage und Entscheidungshilfe für den Aufbau zukünftiger Ladelösungen.

    Expertenbasierte Delphi-Umfrage konzentriert sich auf fünf Technologiefelder

    Die Studie konzentriert sich auf die Kernbereiche Ladetechnologien und Ladeleistungen, Benutzerführung, Authentifizierung und Bezahlung, Batterietechnologien, Kommunikations- und Vernetzungstechnologien sowie weitere Einflussfaktoren, wie politische Rahmenbedingungen, globale Trends und Kundenanforderungen. Die Ergebnisse der Studie basieren auf einer experten-basierten Delphi-Umfrage, die von Bayern Innovativ und der Fraunhofer IAO aufbereitet und von Experteninterviews und eigenen Recherchen ergänzt wurden. Wenn auch zu vielen Technologien Einigkeit unter den Experten herrscht, unterscheiden sich die Meinungen stark bei anderen Bereichen und machen weitere Recherchen notwendig.

    Konduktive Ladetechnologien für Elektrofahrzeuge machen das Rennen im Jahr 2030

    Die Experten sind sich einig und schätzen das konduktive Laden mit einer durchschnittlichen Einsatzwahrscheinlichkeit von 94% im Jahr 2030 als hauptsächliche Ladetechnologie für die Zukunft ein. Diese Einschätzung basiert auf einer Delphi-Studie, die im Rahmen der neuen Studie durchgeführt wurde. Im Vergleich dazu prognostizieren die Experten vor allem den induktiv-dynamischen Ladelösungen mit 14% eine sehr geringe Einsatzwahrscheinlichkeit. Als Gründe hierfür zählen hauptsächlich die hohen monetären und infrastrukturellen Aufwände und ein derzeit geringer technologischer Reifegrad.

    So bequem wie möglich – Kunden favorisieren app-basierte Smartphone-Lösungen für Interaktion am Ladepunkt im Jahr 2030

    Das Smartphone ist auch für die Interaktion und Authentifizierung am Ladepunkt das Medium Nr. 1 – so schätzen es zumindest die Experten in der Delphi-Studie ein. Demnach liegt die Einsatzwahrscheinlichkeit der smartphone-basierten Benutzerführung bei durchschnittlich 84% im Jahr 2030. Bei dieser bereits existierenden Lösung authentifiziert sich der Nutzer über ein in der App hinterlegtes Nutzerprofil. Ähnlich hoch fällt die Zustimmung der Experten mit durchschnittlich 79% für den Einsatz von Plug&Charge Technologien aus.

    Kostenfreier Download
    Die Studie Zukünftige Ladeinfrastrukturen – Technologien und Trends steht ab sofort kostenfrei zum Download zur Verfügung.
    https://www.bayern-innovativ.de/seite/studie-zukuenftige-ladeinfrastrukturen


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Emma Costa, Projektmanagerin Technologie, +49 911 20671-254


    Anhang
    attachment icon Wie laden wir im Jahr 2030?

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler, jedermann
    Elektrotechnik, Politik, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay