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03/31/2015 17:04

Vernetzen – Erschließen – Forschen. Allianz für universitäre Sammlungen

Petra Richter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Projektträger im DLR

    Eine neue Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat zum Ziel universitäre Sammlungen in die Lage zu versetzen, sich inner- und/oder außeruniversitär zu vernetzen und damit ihre wissenschaftliche Nutzung, Sichtbarkeit, Erhaltung und Pflege nachhaltig zu begünstigen.

    Trotz der großen Bedeutung von universitären Sammlungen für Forschung und Lehre ist deren Lage vielfach prekär: Mangelnde personelle und finanzielle Ausstattung haben zur Folge, dass Erschließung, Sicherung, Vermittlung und Zugänglichkeit bei vielen Sammlungen nicht oder nur unzureichend gegeben sind. Diese Sammlungen können häufig nicht im nötigen Maße zu Forschungs- und Lehrzwecken genutzt werden und sind zumeist in ihrer Existenz bedroht.

    Mit der neuen Bekanntmachung will das Bundesministerium für Bildung und Forschung universitäre Sammlungen in die Lage versetzen, sich inner- und/oder außeruniversitär zu vernetzen sowie Allianzen mit ressourcenstarken außer- oder inneruniversitären Partnern einzugehen. Damit soll die wissenschaftliche Nutzung, Sichtbarkeit, Erhaltung und Pflege von universitären Sammlungen nachhaltig begünstigt werden.

    Bis zum 20. August 2015 können sich im Rahmen dieser neuen Bekanntmachung innovative, auch standortübergreifende Verbundvorhaben zwischen universitären Sammlungen und Museen, Hochschulen oder anderen Forschungseinrichtungen bewerben.

    Antragsberechtigt sind Verbünde, die mindestens eine universitäre Sammlung als Verbundpartner beinhalten und die eine universitäre Sammlung bzw. einen diese tragenden Lehrstuhl als Verbundkoordination vorsehen. Pro Universität kann nur ein Antrag (in der Rolle des Verbundkoordinators) eingereicht werden, deshalb wird empfohlen, geplante Bewerbungen im Vorfeld innerhalb der Universität abzustimmen. Die Einbindung von mindestens einem Museum ist Fördervoraussetzung; möglich ist zudem die Beteiligung weiterer geeigneter universitärer oder außeruniversitärer Forschungseinrichtungen.

    Die Einreichung von Anträgen erfolgt ausschließlich über ein Online-Portal unter dem folgenden Link: https://foerderportal.bund.de/easyonline/reflink.jsf?reflink=neuesFormular&m...
    (bitte Link manuell in den Browser kopieren, falls die Weiterleitung nicht funktionieren sollte).

    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe (Einreichungsfrist 20. August 2015) ist eine maximal 20-seitige Vorhabenbeschreibung durch die Verbundkoordination einzureichen. Antragstellende von positiv bewerteten Vorhabenbeschreibungen werden nachfolgend in einer zweiten Verfahrensstufe zur Einreichung von förmlichen Förderanträgen aufgefordert.

    Beauftragt mit der Abwicklung der Förderinitiative wurde der Projektträger im DLR. Ansprechpartner sind:

    Dr. Christopher Wertz
    Telefon: 0228/3821-1577
    E-Mail: uni-sammlungen@dlr.de

    Dr. Kerstin Lutteropp
    Telefon: 0228/3821-1642
    E-Mail: uni-sammlungen@dlr.de

    Der Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat sich auf Dienstleistungen zur Förderung von Forschung, Innovation und Bildung spezialisiert. Er betreut derzeit rund 8.500 Projekte und eine Milliarde Euro Forschungsgelder in den Bereichen Gesundheit, Innovation, Umwelt, Kultur, Bildung, Schlüsseltechnologien und Internationale Kooperationen. Als einer der größten Projektträger Deutschlands und einziger mit solch breitem Themenspektrum, unterstützt er Landes- und Bundesministerien bei der Umsetzung von Forschungsförderprogrammen, ist für die Europäische Kommission, öffentliche Einrichtungen und private Auftraggeber tätig.


    More information:

    http://www.bmbf.de/foerderungen/26611.php - Bekannmachung des BMBFund weitere Informationen
    https://foerderportal.bund.de/easyonline/reflink.jsf?reflink=neuesFormular&m... - Einreichen von Anträgen


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    Criteria of this press release:
    Journalists, Scientists and scholars
    interdisciplinary
    transregional, national
    Science policy
    German


     

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