idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instance:
Share on: 
07/01/2015 14:13

Save-the-Date: 3. Deutscher Patientenkongress Depression

Susanne Janicke M.A. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stiftung Deutsche Depressionshilfe

    Depression am Arbeitsplatz im Fokus – Harald Schmidt moderiert erneut Kongress für Betroffene und Angehörige

    Am 12. und 13. September 2015 findet in Leipzig der 3. Deutsche Patientenkongress Depression statt. Die in Deutschland einmaligeVeranstaltung bietet an Depression erkrankten Menschen und deren Angehörigen Vorträge von Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten sowie zahlreiche Workshops zu verschiedenen Aspekten der Erkrankung. Erwartet werden im Gewandhaus zu Leipzig rund 1.500 Gäste.

    Die Moderation übernimmt bereits zum dritten Mal der Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Harald Schmidt: „Ganz im Ernst: Depressionen sind nicht lustig. Aber besser behandelbar, als viele denken. Je mehr wir alle über die Erkrankung wissen, desto besser können wir damit umgehen. Deshalb rate ich jedem: Informieren Sie sich – der Patientenkongress Depression ist dafür eine gute Gelegenheit.“

    Volkskrankheit Depression: Nur Minderheit erhält die richtige Behandlung

    Vier Millionen Deutsche leiden an einer behandlungsbedürftigen Depression. „Allerdings
    erhält nur eine Minderheit eine optimale Behandlung, auch weil sich die Betroffenen aus
    Angst vor Stigmatisierung keine Hilfe holen. Die öffentliche Diskussion in Verbindung mit
    dem Germanwings-Absturz droht dieses Problem zu verstärken. Umso wichtiger ist der
    Patientenkongress: die Stimme erheben, raus aus der Isolation – das sind Schritte zu
    mehr professioneller Hilfe und weniger Suiziden.“ so Professor Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

    Depression am Arbeitsplatz als Themen-Schwerpunkt

    Ein besonderes Augenmerk richtet sich beim diesjährigen Kongress auf das Thema
    „Depression und Arbeit“. „Stress im Arbeitsleben wird häufig als Ursache für Depression
    angesehen. Aber das Gegenteil ist der Fall: Arbeit kann schützend wirken und helfen
    Rückfälle zu vermeiden. Wichtig ist, dass es in Unternehmen ein Basiswissen zur Erkrankung gibt und Führungskräfte auf Betroffene eingehen.“ sagt Professor Ulrich
    Hegerl. In Workshops und Vorträgen geht es u.a. um Depression aus Sicht des
    Arbeitsgebers, betriebliche Sozialarbeit, Depression in der Ausbildung und psychische
    Erkrankungen als Vermittlungshemmnis bei Langzeitarbeitslosen. Weitere Schwerpunkte
    des Kongresses sind u.a. Depression im Kindes- und Jugendalter, Partnerschaft und Depression sowie Hilfsangebote im Internet. Die Geschäftsführerin der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, PD Dr. Christine Rummel-Kluge weiß aus den Erfahrungen des ersten und zweiten Patientenkongresses Depression: „Viele Betroffene merken durch den Kongress, dass sie mit ihrer Erkrankung nicht alleine sind. Auch Angehörige empfinden den Erfahrungsaustausch mit anderen als große Stütze.“

    Lesung und Vortrag mit Bestseller-Autoren

    Zu den Höhepunkten des zweitägigen Programms gehören ein kabarettistischer Vortrag von Bestseller-Autor Manfred Lütz, eine Lesung der Brigitte-Autorin Heide Fuhljahn und der Prelaunch des Dokumentarfilms über Depression „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“. Im Rahmen des Kongresses findet auch in diesem Jahr der Kreativwettbewerb „Wege aus der Depression“ statt. Die Besucher erwarten zudem die Verleihung des 3. Carlsson Wedemeyer-Förderpreises sowie, nach erfolgreichem Debüt in 2013, die Verleihung des „2. Deutschen Medienpreises Depressionshilfe“. Veranstaltet wird der Kongress gemeinsam von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutschen DepressionsLiga. Das detaillierte Kongressprogramm mit weiterführenden Informationen und die Anmeldung finden Sie unter: www.deutsche-depressionshilfe.de/kongress

    Weitere Informationen für die Presse bei:

    Susanne Janicke, M.A. (Pressereferentin)
    Tel.: +49 341 97 24 51 2, E-Mail: pr@deutsche-depressionshilfe.de

    Heike Friedewald, M.A. (Pressereferentin)
    Tel.: +49 341 97 24 48 6, E-Mail: presse@deutsche-depressionshilfe.de


    More information:

    http://www.deutsche-depressionshilfe.de/kongress


    Images

    Attachment
    attachment icon Pressemitteilung Ankündigung 3. Deutscher Patientenkongress Depression

    Criteria of this press release:
    Journalists
    Medicine, Nutrition / healthcare / nursing, Psychology, Social studies
    transregional, national
    Miscellaneous scientific news/publications, Press events
    German


     

    Help

    Search / advanced search of the idw archives
    Combination of search terms

    You can combine search terms with and, or and/or not, e.g. Philo not logy.

    Brackets

    You can use brackets to separate combinations from each other, e.g. (Philo not logy) or (Psycho and logy).

    Phrases

    Coherent groups of words will be located as complete phrases if you put them into quotation marks, e.g. “Federal Republic of Germany”.

    Selection criteria

    You can also use the advanced search without entering search terms. It will then follow the criteria you have selected (e.g. country or subject area).

    If you have not selected any criteria in a given category, the entire category will be searched (e.g. all subject areas or all countries).