"Wer kriegt die Krise?" lautet die Preisfrage, die die Junge Akademie anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums zusammen mit der Humboldt-Universität zu Berlin in ihrem 200. Jubiläumsjahr stellt. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010.
Im zehnten Jahr ihres Bestehens stellt die Junge Akademie ihre Jubiläumspreisfrage in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin, die 2010 ihr 200-jähriges Jubiläum feiert. Die Preisfrage wurde auf der Festveranstaltung der Jungen Akademie am 27. Juni 2008 in einer Präsentation vorgestellt:
"Viele haben sie längst - die Moderne und die Kultur, die Hochschulen, dort vor allem die Geisteswissenschaften und auch, so hört man, die Vernunft und die Repräsentation. Einige haben sie (wieder) seit kurzem - der Radsport und der deutsche Fußball, vor allem die Banken, und dann die Wirtschaft (und die Wirtschaftswissenschaften). Aber wer bekommt sie noch? Das Klima (oder doch eher das Wetter)? Humboldts Ideale oder die Bologna-Realitäten? Die Studierenden oder die Lehrenden? Die Lehre oder die Forschung? Die Männer? Die Frauen? Gerade weil crisis immer auch Entscheidung bedeutet, fragen wir: Wer kriegt die Krise?"
Die Antworten dürfen jedes Format haben: Wissenschaftliche Abhandlung, Gedicht, Erzählung, Experiment oder Video sind gleichermaßen willkommen. Die Preisträger werden von einer Jury der Jungen Akademie ausgewählt. Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 9.000 Euro für die besten drei Einsendungen stiftet die Commerzbank-Stiftung. Die Jubiläumspreisfrage richtet sich anlässlich der Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin besonders auch an Studierende und Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010.
Die Gewinnerin oder der Gewinner des ersten Preises nimmt außerdem an dem Dritten von insgesamt vier "Humboldt-Streitgesprächen in Kooperation mit der Stiftung Mercator" teil, die den Höhepunkt des Jubiläumsprogramms 2009/2010 der Humboldt-Universität zu Berlin bilden. In den Streitgesprächen diskutieren prominente Frauen und Männer aus der Praxis sowie Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt an besonderen Orten der Universität über die Zukunft von Wissenschaft und Hochschule. Sie fragen: Wo soll es mit der Universität hingehen? Wie sollen wir arbeiten? Wer darf studieren? Wie werden wir besser?
Die Junge Akademie wurde im Jahr 2000 als gemeinsames Projekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gegründet. Ihre Mitglieder widmen sich dem interdisziplinären wissenschaftlichen Diskurs und befördern mit wissenschaftspolitischen Stellungnahmen und Projekten - wie der Preisfrage - den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.
Weitere Informationen unter: http://www.diejungeakademie.de/jubilaeumspreisfrage
Ansprechpartner: Jürgen Hädrich, Programmleiter Wissenschaft, Tel.: 030/20370-563, E-Mail: haedrich@diejungeakademie.de
http://www.diejungeakademie.de/jubilaeumspreisfrage
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Kooperationen, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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