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29.09.2011 12:35

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie feiert 20-jähriges Bestehen

Dirk Borhart Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

    Wissenschaftsministerin Schulze: Wuppertal Institut ist unverzichtbarer Begleiter ökologischen Strukturwandels

    Anlässlich der morgigen Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen des renommierten Wuppertal Instituts sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze im Vorfeld: „Seit seiner Gründung 1991 durch Johannes Rau steht das Wuppertal Institut für einen Forschungsansatz, der in die Gesellschaft wirkt. Die Klimavordenker aus Wuppertal kommen nicht mit einem erhobenen Zeigefinger daher, sondern suchen Zukunftslösungen, die die Folgen für Menschen, Gesellschaft und Umwelt gleichermaßen im Blick haben. Gerade für Nordrhein-Westfalen als klassisches Energieland ist eine kritische und wissenschaftlich fundierte Begleitung des ökologischen Strukturwandels unverzichtbar.“

    Rund 200 Männer und Frauen forschen und arbeiten derzeit an dem Wuppertaler Institut und seiner Außenstelle in Berlin. „Schon früh hat das Institut verstanden, dass eine einzelne Disziplin alleine dauerhaft keine Lösungen für drängende gesellschaftliche Probleme wie den Klimawandel liefern kann. In Wuppertal hat man mit großem Erfolg auf interdisziplinäre Teams gesetzt, um die großen Zukunftsfragen anzugehen wie die nach der Infrastruktur für eine sichere und klimafreundliche Energieversorgung in Europa“, so die Wissenschaftsministerin.

    Hintergrund: Das Wuppertal Institut wurde 1991 gegründet und hat die Rechtsform einer gemeinnützige GmbH. Es erhält eine Grundfinanzierung durch das Land Nordrhein-Westfalen. Gründungspräsident war der Physiker Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker. Er leitete das Institut von 1991 bis 2000. Ihm folgte Prof. Dr. Peter Hennicke und im Frühjahr 2010 der derzeitige Präsident Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Neben zahlreichen anderen Veröffentlichungen hat das Wuppertal Institut mit der Studie "Zukunftsfähiges Deutschland" sich national und international einen Namen gemacht. Die Studie diskutiert wie Deutschland als Industrienation die Herausforderungen der Globalisierung bewältigen kann und zeigt Wege zu einer nachhaltigen Entwicklung auf.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Energie, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    regional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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