Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert mit rund 700.000 Euro die Anschaffung eines Raman Mikroskops am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) in Reutlingen. „Die wirtschaftsnahe Forschung außerhalb der Universitäten trägt erheblich zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land bei. Die Sicherstellung der Leistungsfähigkeit dieser Forschungseinrichtungen ist wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Technologietransfer in Baden-Württemberg“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (27. August) anlässlich der Bekanntgabe der Förderung.
Das NMI betreibt angewandte Forschung an der Schnittstelle zwischen Bio- und Materialwissenschaften und konzentriert sich auf die Entwicklung marktfähiger Produkte und Verfahren in den Bereichen Pharma und Biotechnologie, Biomedizintechnik sowie Oberflächen- und Grenzflächentechnologie. Das Raman Mikroskop sei dabei ideal geeignet, um die Lücke zwischen Materialforschung und Biologie zu schließen und insbesondere das Zusammenspiel zwischen synthetischen und biologischen Materialien aufzuklären, so Hoffmeister-Kraut. „Im Bereich der Biomedizintechnik steckt erhebliches Potenzial für den Innovationstransfer an baden-württembergische Unternehmen“, so die Ministerin. Mit der Anschaffung dieser Geräteinfrastruktur werde das Leistungsspektrum des NMI in den maßgeblichen Zukunftsfeldern gestärkt. „Das NMI ist mit seinem Forschungs- und Dienstleistungsangebot ein unverzichtbarer Partner vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, die aufgrund des hohen Kostendrucks keine eigenen Forschungskapazitäten vorhalten können, aber dennoch ständig neuen Anforderungen gerecht werden müssen.“
Das NMI unterstützt mit seinen Innovationen aber nicht nur Unternehmen bei Innovationen, es fungiert auch als Keimzelle für neue High-Tech-Arbeitsplätze: Zwölf neue Unternehmen sind bereits aus und mit dem NMI gegründet worden, die sich im benachbarten Technologiepark Reutlingen niedergelassen haben. Daraus sind über 200 neue Arbeitsplätze entstanden.
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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Biologie, Medizin, Wirtschaft
regional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch
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