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27.08.2019 12:02

Yasemin Shooman wird Wissenschaftliche Geschäftsführerin am DeZIM-Institut

Julia Jorch Kommunikation und Wissenstranfer
Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung e. V.

    Dr. Yasemin Shooman wird zum 1. September 2019 am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung e.V. (DeZIM-Institut) Wissenschaftliche Geschäftsführerin. Die Stelle wurde neu geschaffen, nachdem die Aufbauphase des Instituts beendet war.

    Dazu erklären Prof. Dr. Naika Foroutan und Prof. Dr. Frank Kalter, Direktoren des DeZIM-Instituts: „Mit Yasemin Shooman haben wir eine exzellente Besetzung für diese komplexe Aufgabe gefunden. Von ihrer Expertise und ihren Erfahrungen im Wissenschaftstransfer sowie in der Vernetzung verschiedener Communities wird das DeZIM-Institut profitieren. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte als Rassismusforscherin und ihre Arbeit zur Erinnerungskultur in der Einwanderungsgesellschaft werden die Bandbreite an unserem Institut weiter vergrößern. Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit!“

    Dr. Yasemin Shooman sagt: „Ich möchte als Wissenschaftliche Geschäftsführerin daran mitwirken, dass das DeZIM-Institut sich als eine zentrale Einrichtung an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft etabliert, indem es Forschungsergebnisse in politische und gesellschaftliche Debatten einbringt und sie umzusetzen hilft. Meine Hoffnung ist es, so die große Kluft, die zwischen den Diskussionen innerhalb der Fachwelt und der breiten Öffentlichkeit zu den Themen Migration und Integration existiert, zu verkleinern. Ich freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe!“

    Dr. Yasemin Shooman ist Historikerin und leitete bisher die Programme der Akademie des Jüdischen Museums Berlin seit ihrer Gründung im Jahr 2013. Sie verantwortete dabei die Programme Migration und Diversität sowie das Jüdisch-Islamische Forum. 2013 wurde sie am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin mit einer Arbeit zu antimuslimischen Diskursen promoviert. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören Rassismus, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Jüdisch-Muslimische Beziehungen in Geschichte und Gegenwart sowie Erinnerungskulturen in der Migrationsgesellschaft. Sie ist u.a. Mitglied im Rat für Migration und des Historischen Beirats beim Senator für Kultur und Europa sowie des Wissenschaftlichen Beirats des Avicenna-Studienwerks. Seit 2019 ist sie zudem Mitglied der von der Bundesregierung berufenen Fachkommission zu den Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit in Deutschland.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Politik, Religion
    überregional
    Organisatorisches, Personalia
    Deutsch


     

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