idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
27.08.2019 13:02

Mathe ist mehr: Schülerseminar am 12. September an der TU Clausthal

Christian Ernst Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Clausthal

    Am 12. September lädt das Institut für Mathematik der TU Clausthal Schülerinnen und Schüler der 10. bis 12. Klasse aus ganz Niedersachsen und darüber hinaus zum ersten Schülerseminar „Mathe ist mehr …“ ein. Rund 300 Jugendliche haben ihr Kommen bereits zugesagt. Von 9 bis 16 Uhr wird in Kurzvorlesungen und Alltagsbeispielen die Mathematik näher gebracht – dies gilt gleichzeitig als Entscheidungs- und Zielfindungstraining für Schülerinnen und Schüler. Die TU bietet sowohl in der Forschung als auch in der Lehre ein großes Spektrum der Mathematik und somit auch ein breit gefächertes Studienangebot an MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) an.

    „Bei unserem Schülerseminar ‚Mathe ist mehr …‘ sollen die vielfältigen Anwendungen der Mathematik, die weit über das Rechnen hinausgehen, vorgestellt werden“, so Dr. Jörg Kortemeyer, einer der Ideengeber und Organisator der Veranstaltung. „Unsere Dozenten präsentieren Anwendungen aus den verschiedensten MINT-Bereichen. Der Tag soll dazu dienen, Spaß an der Mathematik und Lust auf mehr zu wecken.“
    Wie man die Mathematik in den verschiedenen Berufsfeldern oder auch im Alltag wiederfindet, wird anhand verschiedener Kurzvorlesungen präsentiert. Unter dem Thema „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – Optimale Spielpläne für die Deutsche Fußball-Liga“ referiert Professor Stephan Westphal, wie die Mathematik dabei hilft, zu einem optimalen Spielplan für die Bundesliga zu kommen. So dürfen in Paderborn keine Fußballspiele nach 22 Uhr ausgetragen werden oder die Ruhrgebietsteams dürfen nicht gleichzeitig Heimspiele haben.
    Dr. Henning Behnke wird eine offenbar falsche Behauptung aus der Geometrie vermeintlich beweisen und damit zeigen, wie der Schein manchmal trügen kann. Den Vormittag beschließen wird Dr. Hendrik Baumann, der dem Zufall auf die Spur geht. Zufallseinflüsse – können wir sie beeinflussen oder auch nicht? Eine Computersimulation soll es aufdecken und zeigen, wie die Mathematik zur Lösung eingesetzt werden kann.
    Am Nachmittag stellt Institutsleiter Professor Olaf Ippisch die Notwendigkeit des parallelen Rechnens vor, um in Computern oder auch Smartphones mehrere Prozessorkerne effizient zu nutzen. Praktische Übungen sollen diese Herausforderung verdeutlichen.
    Nach dem Einkauf stellt sich oft die Frage: In welcher Kassenschlange stelle ich mich an? Die Stochastik und Warteschlangentheorie setzen sich mit diesem Thema auseinander und Dr. Alexander Herzog wird anschaulich erklären, wie man Warteschlangen optimieren kann, damit das Warten nicht allzu lange dauert.
    Lehren und Lernen von Mathematik an der TU Clausthal, unter diesem Titel wird Dr. Kortemeyer mit seinem Vortrag den Abschluss bilden. Häufig zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Vorkenntnissen neuer Studierender und den Anforderungen in den MINT-Studiengängen gleich zu Beginn der mathematischen Grundlagenveranstaltungen. Die Anforderungen werden näher vorgestellt. Und es wird gezeigt, wie die TU Clausthal die Studierenden individuell beim Übergang Schule/Hochschule unterstützt.
    Im Rahmen des Schülerseminars haben die Teilnehmenden zusätzlich die Gelegenheit, direkt mit Dozenten und Studierenden verschiedener Studiengänge ins Gespräch zu kommen und sich so über Inhalte und Aufbau eines Mathematikstudiums in Clausthal zu informieren. Weitere Informationen unter www.tu-c.de/matheistmehr. Zur Anmeldung (auch für Schulklassen) wenden Sie sich bitte an Ulrike Mastmann am Institut für Mathematik, Telefon 05323 72-2066, E-Mail ulrike.mastmann@tu-clausthal.de. Für Fragen steht Dr. Jörg Kortemeyer, Telefon 05323 72-3574, E-Mail joerg.kortemeyer@tu-clausthal.de, zur Verfügung.


    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Dr. Jörg Kortemeyer
    Telefon: 05323 72-3574
    E-Mail: joerg.kortemeyer@tu-clausthal.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Lehrer/Schüler, jedermann
    Informationstechnik, Mathematik, Wirtschaft
    überregional
    Schule und Wissenschaft, Studium und Lehre
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).