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28.08.2019 12:51

5 Tipps für eine bessere Wertschöpfung aus Daten

Rüdiger Mack Marketingkommunikation
FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur GmbH

    SEMANTiCS 2019 feiert 15. Geburtstag in Karlsruhe

    Karlsruhe, 28.08.2019 – Jedes Unternehmen hat erfolgreiche KI-Projekte. Aber das bedeutet nicht automatisch, dass jedes Unternehmen weiß, wie es diese optimal auswertet. Die Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz und semantischen Technologien in Unternehmen ist einer der Schwerpunkte der SEMANTiCS 2019. Die internationale Konferenz findet in diesem Jahr in 15. Auflage statt und hat für diesen Geburtstag Karlsruhe ausgewählt, laut Prof. Tassilo Pellegrini, langjähriger Chair der SEMANTiCS, „Hotspot für semantische Technologien und Künstliche Intelligenz – und zwar sowohl für die Wissenschaft als auch für die Industrie“.

    Eine Kerntechnologie für die Reduktion von Komplexität in Geschäftsprozessen sind sogenannte Wissensgraphen. „Wer nicht über den Tellerrand schaut, bleibt zurück. So verhält es sich aktuell mit einem Großteil der Daten. Sie werden in Silos aufbewahrt“, sagt Andreas Blumauer, Gründer der Semantic Web Company, die neben FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, der Fachhochschule St. Pölten sowie den Universitäten Leipzig und Amsterdam die vom 9. bis 12. September 2019 stattfindende Konferenz organisiert. Blumauer gibt 5 praktische Tipps für eine bessere Wertschöpfung aus Daten.

    1. Versuchen Sie nicht, das Pferd von hinten aufzuzäumen. Eine effiziente Datenaufbereitung und -qualität sind insbesondere im Unternehmensumfeld eine Grundvoraussetzung für alle Anwendungen künstlicher Intelligenz.

    2. Die Entwicklung von Kompetenzen und Experten auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz sollte parallel zum Prozess jeder technologischen Entscheidung erfolgen – und nicht erst am Ende der Umsetzung einer KI-Strategie. Outsourcing darf nicht Teil dieser Strategie sein.

    3. Kleine, agile, aufeinanderfolgende Pilotprojekte allein reichen nicht aus, um eine KI-Strategie zu entwickeln. Parallel zur Pilotphase sollte gemeinsam mit dem Management eine längerfristige Strategie entwickelt werden, um abteilungsübergreifende, prozessunabhängige und datengestützte Entscheidungsprozesse und Aktivitäten zu fördern.

    4. Projekte, die auf Wissensgraphen basieren, sind multidisziplinärer als viele denken. Dementsprechend müssen Teams entwickelt werden, die Expertise in den Bereichen Datenbanktechnologien, IT-Sicherheit, Anwendererfahrung, Datenvisualisierung, Wissensmodellierung, Datenkonformität, Governance etc. besitzen. Festlegung und Steuerung der Erwartungen zu Beginn der neuen Initiativen sind von größter Bedeutung.

    5. Graphen-Technologien sind nicht nur eine etwas bessere Suchtechnologie. Wissensgraphen können verwendet werden, um eine Vielzahl von schwerwiegenden Problemen im Datenmanagement zu lösen. Der Fokus sollte von Anfang an darauf ausgerichtet sein!

    Auch Andreas Blumauer wird für die SEMANTiCS nach Karlsruhe reisen, für ihn „deutschlandweit der bedeutendste Standort für die Entwicklung und Anwendung Künstlicher Intelligenz.“ Das zeigt sich einmal mehr vom 1. bis 2. Oktober 2019, wenn nur drei Wochen nach der SEMANTiCS die deutsch-französische Konferenz AIxIA (Artificial Intelligence meets Intelligence Artificielle) in Karlsruhe stattfindet. Die erste deutsch-französische Konferenz für Angewandte KI beschäftigt sich unter anderem mit konkreten Anwendungsfällen und den neuesten Entwicklungen aus den jeweiligen Ländern. Nahezu 20 Sprecher werden ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit den Kongressteilnehmern der AIxIA teilen. Der erste Kongresstag findet im weltberühmten ZKM-Museum statt. Am zweiten Tag besteht die Möglichkeit, in Workshop-Sessions die Anwendungen im Praxistext zu erproben.

    Bilder zur SEMANTiCS finden Sie hier.

    Über die SEMANTiCS Konferenz:

    Die SEMANTiCS ist europaweit die einzige Konferenz, die zugleich EntscheiderInnen aus Industrie und Verwaltung sowie EntwicklerInnen, ForscherInnen und IT-BeraterInnen anspricht. Gegründet im Jahr 2005 thematisiert sie im Rahmen zahlreicher Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden, welche konkreten Anwendungen in unterschiedlichen Branchen mittels semantischer Technologien bereits realisiert werden bzw. zukünftig zum Einsatz kommen.
    Die diesjährige Veranstaltung wird gemeinschaftlich organisiert durch die Semantic Web Company, FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur GmbH, Fachhochschule St. Pölten Forschungs GmbH, KILT Competence Center am Institut für Angewandte Informatik e.V. und die Vrije Universiteit Amsterdam.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Sprache / Literatur
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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