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09.12.2020 13:31

DFG bewilligt weitere Mittel für den Abschluss der Kritischen Friedrich Schlegel-Ausgabe

Petra Giegerich Kommunikation und Presse
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    Private und berufliche Korrespondenz von Friedrich und Dorothea von Schlegel gibt Einblick in verschiedene Lebensperioden des Paares im gesamteuropäischen Kontext

    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat für die Arbeiten am Abschluss der Kritischen Friedrich Schlegel-Ausgabe (KFSA) die Mittel für weitere 12 Monate bewilligt. Beginn der neuen Förderungsperiode ist der 1. Januar 2021. Bereits seit 2012 fördert die DFG das am Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) angesiedelte Projekt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Breuer werden an der Arbeitsstelle Friedrich und Dorothea Schlegel (FDS) derzeit die verbleibenden drei Bände der Abteilung III – Briefe von und an Friedrich und Dorothea Schlegel in historisch-kritischer Edition für den Druck vorbereitet. Sie beinhalten die private und berufliche Korrespondenz des Romantiker-Ehepaares Friedrich und Dorothea von Schlegel aus den Wiener Jahren 1811 bis 1814 und 1823 bis 1829 sowie die Korrespondenz Dorotheas nach dem Tod ihres Ehemannes von 1829 bis 1839.

    Die Briefe geben einen intimen und authentischen Einblick in die jeweilige Lebensperiode des Paares im gesamteuropäischen Kontext. Das thematische Spektrum erstreckt sich dabei von Friedrich Schlegels publizistischer Tätigkeit über die politischen Auswirkungen der Befreiungskriege gegen Napoleon bis hin zu Schlegels später Faszination durch christlich-mystische Phänomene und religiöse Praktiken. Zugleich rückt Dorothea Schlegel erstmals in den alleinigen Fokus einer Briefedition. Ihre Korrespondenz nach dem Tod ihres Ehemannes gibt Einblicke in ihre Tätigkeit als Nachlassverwalterin ebenso wie in ihren Alltag als Familienoberhaupt in Frankfurt am Main.

    Mit der nun bewilligten Verlängerung und der Fertigstellung der verbleibenden drei Briefbände rückt der Abschluss der KFSA in greifbare Nähe. Die Ausgabe wurde bereits 1958 von Ernst Behler begründet und bietet abteilungsübergreifend in 35 Bänden sämtliche Schriften Friedrich Schlegels. Sie versammelt bis heute den zentralen Quellenbestand zu diesem Autor.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Ulrich Breuer
    Neuere Deutsche Literaturwissenschaft
    Deutsches Institut
    Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    55099 Mainz
    Tel. +49 6131 39-22756
    Fax +49 6131 39-23366
    E-Mail: ulrich.breuer@uni-mainz.de
    https://www.breuer.germanistik.uni-mainz.de/

    Weiterführende Links:
    https://www.blogs.uni-mainz.de/friedrich-schlegel/ - Arbeitsstelle Friedrich und Dorothea Schlegel
    https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/142 - Athenäum - Jahrbuch der Friedrich Schlegel-Gesellschaft

    Lesen Sie mehr:
    https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/66_DEU_HTML.php - Pressemitteilung „DFG fördert Abschluss der 36-bändigen Kritischen Friedrich-Schlegel-Ausgabe am Deutschen Institut“ (11.01.2017)
    https://www.uni-mainz.de/presse/52843.php - Pressemitteilung „Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Fertigstellung der Schlegel-Gesamtausgabe“ (31.07.2012)
    https://www.uni-mainz.de/presse/78915.php - Pressemitteilung „Friedrich Schlegel-Gesellschaft gegründet“ (13.04.2007)


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Philosophie / Ethik, Religion, Sprache / Literatur
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

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