Rasche Perspektive, vor allem für Frauen aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft
Zu den Afghaninnen und Afghanen, die seit der Machtübernahme der Taliban Schutz im Ausland suchen, zählen auch Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft. Für sie hat die Gerda Henkel Stiftung ein Soforthilfeprogramm eingerichtet. Im Rahmen des „Temporären Förderschwerpunkts für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Museumspersonal und Intellektuelle aus Afghanistan“ vergibt die Stiftung ab sofort Stipendien für einen Aufenthalt in Gastländern. In Zusammenarbeit mit betreuenden Institutionen fördert sie Maßnahmen, die zu einer beruflichen Qualifikation führen, etwa auf dem Gebiet der Restaurierung. Beantragt werden können zudem Projekte zum Erhalt afghanischen Kulturerbes. Frauen werden vorrangig gefördert.
Der temporäre Schwerpunkt richtet sich vor allem an Wissenschaftlerinnen, Restauratorinnen, Kuratorinnen, Journalistinnen und exponierte Intellektuelle. Die Maßnahmen sollen helfen, Betroffenen schnell eine existenzsichernde Perspektive zu bieten. Mit den Tätigkeitsfeldern folgt die Gerda Henkel Stiftung ihrem Satzungszweck: Ihre Förderungen gelten vornehmlich den Historischen Geisteswissenschaften. In ihrem Förderschwerpunkt „Patrimonies“ setzt sie sich für den Erhalt kulturellen Erbes vor allem in Krisenregionen ein. Im Zusammenhang mit geförderten Projekten unterstützt die Stiftung im Rahmen von ergänzenden Vorhaben auch soziale Begleitmaßnahmen.
Kontakt:
Pressestelle der Gerda Henkel Stiftung
Dr. Sybille Wüstemann
Telefon +49 211 93 65 24 - 19
Telefax +49 211 93 65 24 - 44
wuestemann@gerda-henkel-stiftung
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Geschichte / Archäologie
überregional
Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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