Hector Stiftung sagt Förderung von 19 Millionen Euro zu
Die Hector Stiftung baut die finanzielle Förderung der Empirischen Bildungsforschung an der Universität Tübingen deutlich aus: Die Stiftung der Eheleute Dr. h.c. Hans-Werner Hector und Josephine Hector sagt im Rahmen ihres Engagements für das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung 19 Millionen Euro für die kommenden zehn Jahre zu. Mit der weiteren Unterstützung soll die internationale Sichtbarkeit des Instituts nachhaltig gestärkt und seine Position als eine der führenden deutschen Einrichtungen der Bildungsforschung gesichert werden. „Bildung ist die wichtigste Ressource, die wir der nächsten Generation mit auf den Weg geben können. Die großzügige Zuwendung ermöglicht eine neue Generation von wissenschaftlichen Studien, die dabei helfen, Bildungsprozesse zu verstehen und zu verbessern“, sagte Professor Ulrich Trautwein, Direktor des Hector-Instituts.
Bereits die Gründung des Hector-Instituts 2014 war nur dank finanzieller Unterstützung des Ehepaares Hector möglich geworden. Die Hector Stiftung hatte seinerzeit eine finanzielle Förderung in Höhe von 7,5 Millionen Euro über zehn Jahre zugesagt. „Die hervorragende Entwicklung der Universität Tübingen als eine erste Adresse in der Bildungsforschung ist nicht zuletzt auch der kontinuierlichen Entwicklung des Hector-Instituts zu verdanken“, sagte Rektor Professor Bernd Engler: „Das Institut hat erst kürzlich eine Begutachtung durch eine international besetzte Gutachterkommission mit Bravour bestanden und mit Professor Kou Murayama eine prestigeträchtige Humboldt-Professur eingeworben. Ich freue mich auf die weitere Entwicklung“.
Die Universität und das Hector-Institut feiern das Engagement der Stiftung mit einem Festakt: Am Mittwoch, 3. November, um 16 Uhr in der Alten Aula (Münzgasse 22-30). Medienvertreterinnen und -vertreter sind herzlich eingeladen, wir bitten um Anmeldung unter antje.karbe@ni-tuebingen.de.
Das Hector-Institut an der Universität Tübingen konnte seit seiner Gründung ein enormes Wachstum verzeichnen. Wissenschaftliche Erfolge wie Publikationen in Fachzeitschriften weltweit haben zur internationalen Sichtbarkeit beigetragen. Heute arbeiten rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daran, Aussagen über die Qualität von Bildungsangeboten und Bildungsprozessen zu erforschen und empirisch abzusichern. Das Institut bietet einen Bachelor- und einen Masterstudiengang „Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie“ sowie den Weiterbildungsstudiengang „Schulmanagement und Leadership“ an.
Das Wachstum hat aber auch dazu geführt, dass das Institut mittlerweile auf mehrere Standorte in Tübingen verteilt ist. „Bis zum Jahr 2024 soll das Hector-Institut einen neuen repräsentativen Standort erhalten“, sagt Professor Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen. Der Umbau des Gebäudes der Alten Physiologie ist bereits in vollem Gange. Die Universität stellt außerdem weiterhin die Grundfinanzierung in vollem Umfang und die zur Verwaltung des Instituts nötige Infrastruktur zur Verfügung.
Prof. Dr. Ulrich Trautwein
Universität Tübingen
Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung
ulrich.trautwein@uni-tuebingen.de
Manuela Mild
Universität Tübingen
Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung, Öffentlichkeitsarbeit
manuela.mild@uni-tuebingen.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Pädagogik / Bildung
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Kooperationen
Deutsch

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