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05/12/2026 - 05/12/2026 | Berlin

Alexander von Humboldt-Professuren: Preisverleihung 2026

Verleihung der Alexander von Humboldt-Professuren am 12. Mai 2026 in Berlin: Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Robert Schlögl, Präsident der Humboldt-Stiftung, überreichen Deutschlands höchstdotierte internationale Forschungspreise.

Sieben internationale Wissenschaftler*innen wechseln mit einer Humboldt-Professur aus dem Ausland nach Berlin, Dresden, Düsseldorf, Freiburg, Göttingen, Karlsruhe und Tübingen. Der Preis bietet mit bis zu fünf Millionen Euro Förderung optimale finanzielle Bedingungen und maximale Flexibilität für Spitzenforschung in Deutschland.

Die Preise werden von Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und Robert Schlögl, Präsident der Humboldt-Stiftung, verliehen.
Journalist*innen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Sendefähiges Footage-Material: Bild und Ton auf Anfrage vorhanden
Interviews: auch im Vorfeld nach individueller Absprache möglich

Preisverleihung:
Zeit: 12. Mai 2026, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr)
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Jägerstraße 22-23, 10117 Berlin
Pressekontakt vor Ort: Theresa Trepesch, 0151 / 14 247 102

Preisträger*innen Alexander von Humboldt-Professur, die am 12. Mai ausgezeichnet werden:

Christopher Barner-Kowollik, Chemie, wechselt von der Queensland University of Technology in Brisbane, Australien, an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Forschung des Chemikers und Materialwissenschaftlers ermöglicht die Entwicklung fortschrittlicher Materialien auf molekularer Ebene, die gezielte Anwendungen in der Medizin, Nanotechnologie und Materialentwicklung finden. Am KIT wird er als Direktor des Instituts für Funktionelle Grenzflächen (IFG) einen Fokus auf die Erforschung von „Next Generation Materials“ legen.

Sebastian Deindl, Strukturbiologie, wechselt von der Uppsala University, Schweden, an die Eberhard Karls Universität Tübingen. Die Forschungsergebnisse des Biophysikers sind sowohl für die Grundlagenforschung als auch für die Medizin von herausragender Bedeutung. Mit seiner Humboldt-Professur möchte die Universität Tübingen ihre internationale Spitzenposition in der Strukturbiologie weiter ausbauen.

Simon Elsässer, Zellbiologie, wechselt vom Karolinska Institutet in Solna, Schweden, an die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Der Biochemiker zählt zu den führenden Experten für die technologische und methodische Weiterentwicklung der Epigenetik und synthetischen Biologie. An der Universität Freiburg möchte er den Forschungsschwerpunkt „Signale des Lebens“ stärken und ausbauen.

Sahika Inal, Bioengineering, wechselt von der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST), Saudi-Arabien, an die Technische Universität Dresden und das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden. Sie forscht an der Schnittstelle von Materialwissenschaften, Biologie und Elektronik. Ihre Expertise soll in Dresden die noch bestehende Lücke im Bereich Bioelektronik zwischen molekularem Materialdesign, Gerätetechnik und biomedizinischer Umsetzung schließen.

Reinhard Maurer, Theoretische Chemie, wechselt von der University of Warwick, Vereinigtes Königreich, an die Georg-August-Universität Göttingen und das Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften. Maurer ist Pionier der Anwendung von Methoden des Maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz in der theoretischen Chemie. Die von ihm entwickelten Methoden sind wichtig für die computergestützte Materialforschung und lassen sich auch auf andere Fachgebiete übertragen. Von seiner wissenschaftlichen Arbeit sollen die deutsche Forschungslandschaft wie die Chemieindustrie gleichermaßen profitieren.

Michael Moehler, Philosophy, Politics, and Economics (PPE), wechselt von der der Virginia Tech, USA, an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seine Multi-Ebenen-Gesellschaftsvertragstheorie leistet einen originellen Beitrag zu aktuellen Debatten über die Grundlagen der Gesellschaft, indem sie einen neuen Gesellschaftsvertrag für die Bedingungen eines tiefgreifenden Pluralismus vorschlägt. An der Uni Düsseldorf soll er ein neues universitätsweites Forschungsinstitut für Philosophy, Politics, and Economics leiten.

Michael Weber, Wirtschaftswissenschaften, wechselt von der University of Chicago, USA, an die ESMT Berlin (European School of Management and Technology). Er untersucht, wie Inflation wahrgenommen wird, welche Rolle Erwartungen spielen und warum zentrale Wirtschaftsakteure häufig an der Lebensrealität der Menschen vorbeikommunizieren. Mit der Berufung von Michael Weber möchte die ESMT Berlin zur führenden Institution für Finanzforschung in Deutschland aufsteigen.

Information on participating / attending:
Journalist*innen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Akkreditierung bitte per Mail mit Kopie des Presseausweises an presse[at]avh.de.

Date:

05/12/2026 19:00 - 05/12/2026 21:00

Registration deadline:

05/11/2026

Event venue:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Jägerstraße 22-23
10117 Berlin
Berlin
Germany

Target group:

Journalists

Email address:

Relevance:

transregional, national

Subject areas:

interdisciplinary

Types of events:

Press conferences

Entry:

04/22/2026

Sender/author:

Kristina Güroff

Department:

Pressereferat

Event is free:

yes

Language of the text:

German

URL of this event: http://idw-online.de/en/event81461


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