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09/20/2017 10:51

Expedition Lahnaue

Lisa Dittrich Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Justus-Liebig-Universität Gießen

    Das Institut für Kunstpädagogik der Universität Gießen lädt ein zum Ausstellungsprojekt „Skulptur und Fotografie im öffentlichen Raum entlang der Lahn“ – Projektdauer vom 23. September bis zum 13. Oktober 2017

    Studierende des Instituts für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) stellen in Kooperation mit der Lahnpark GmbH künstlerische Arbeiten aus, die sich ortsspezifisch mit der Lahnaue auseinandersetzen. Das Projekt gliedert sich in zwei Teile; der künstlerische Zugang erfolgt zum einen über die Skulptur und zum anderen über die Fotografie. Die beiden Projektleiter Prof. Dr. Ansgar Schnurr (Skulptur) und Jörg Wagner (Fotografie) und die Studierenden laden herzlich ein – sowohl zur Ausstellungseröffnung „Skulpturen“ am 23. September als auch zur „Wanderausstellung fotografische Projekte“ am 30. September 2017.

    Im vergangenen Sommersemester haben sich Studierende der Kunstpädagogik in zwei Seminaren mit dem Landschaftsraum und seinen ökologischen, historischen und sozialen Kontexten intensiv auseinandergesetzt. Die daraus entstandenen künstlerischen Arbeiten greifen die ortsspezifischen Besonderheiten des Areals auf und bringen große Geschichten und kleine Entdeckungen, besondere Blicke und ungewohnte Sichtweisen zur Darstellung. Ausgestellt werden ausschließlich temporäre Installationen und Skulpturen aus Stahl, Holz, Bitumen und Beton, die für die Dauer des Projektzeitraums präsentiert werden.

    Im fotografischen Teil des Projekts wird eine „Wanderausstellung“ präsentiert – wobei dieser Begriff durchaus wörtlich genommen werden darf: Während einer Rundwanderung durch die Lahnaue werden vor Ort die einzelnen fotografischen Arbeiten zur Darstellung gebracht. In den Arbeiten werden unter anderem die anthropogenen Veränderungen des Flussverlaufs und der Landschaft durch die Jahrhunderte thematisiert. Gegenstände der künstlerischen Beschäftigung sind zudem sich invasiv ausbreitende fremdartige Pflanzenarten oder Vogeleier. Hinterfragt wird der Einfluss des Menschen; hergestellt werden beispielsweise ortsspezifische Bezüge zum Kiesabbau der Seen, zur Freizeitnutzung und vieles mehr.

    Durch eine sorgfältige Planung und naturschutzrechtliche Prüfungen können sämtliche Beeinträchtigungen von Landschaft und Natur durch das Projekt ausgeschlossen werden, betonen die Ausstellungsmacher.

    Das künstlerische Projekt wurde unterstützt und begleitet durch die Lahnpark GmbH, den Kulturfonds Gießen-Wetzlar sowie durch die Leica Camera AG.

    Termin

    Ausstellungsöffnung „Skulptur“ am 23. September 2017, 15.00 Uhr
    Treffpunkt: Brücke über die Wieseck (Lahnstraße, Nähe Bahnhof Gießen).
    Im Anschluss an den Rundgang zu den bildhauerischen Arbeiten im Nahbereich (eine Stunde) findet eine ca. einstündige Radtour zu entfernteren Arbeiten an die Heuchelheimer Seen statt. Hierfür werden Interessierte gebeten, optional ein Fahrrad mitzubringen.

    Wanderausstellung fotografische Projekte am 30. September 2017, 13.00 Uhr
    Die fotografischen Arbeiten der „Expedition Lahnaue“ werden im Rahmen einer „Wanderausstellung“ präsentiert. Auf einer zweistündigen Wanderung stellen die Studierenden ihre jeweiligen Werke vor Ort vor.
    Treffpunkt: Parkplatz Heuchelheimer See / Wakebordanlage
    Dauer der Wanderung: ca. zwei Stunden

    Ausstellungsrundgang bzw. Rundfahrt: Vor Ort wird jeweils ein Presse-Handout mit Informationen zu den ausgestellten Projekten verteilt.

    Kontakt

    Prof. Dr. Ansgar Schnurr
    Geschäftsführender Direktor des Instituts für Kunstpädagogik der JLU Gießen
    Kunstpädagogik/Kunstdidaktik
    Karl-Glöckner-Straße 21 H; 35394 Gießen
    Telefon: 0641 99-25024; Fax: 0641 99-25029
    E-Mail: Ansgar.Schnurr@kunst.uni-giessen.de

    Die 1607 gegründete Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist eine traditionsreiche Forschungsuniversität, die über 28.000 Studierende anzieht. Neben einem breiten Lehrangebot – von den klassischen Naturwissenschaften über Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und Erziehungswissenschaften bis hin zu Sprach- und Kulturwissenschaften – bietet sie ein lebenswissenschaftliches Fächerspektrum, das nicht nur in Hessen einmalig ist: Human- und Veterinärmedizin, Agrar-, Umwelt- und Ernährungswissenschaften sowie Lebensmittelchemie. Unter den großen Persönlichkeiten, die an der JLU geforscht und gelehrt haben, befindet sich eine Reihe von Nobelpreisträgern, unter anderem Wilhelm Conrad Röntgen (Nobelpreis für Physik 1901) und Wangari Maathai (Friedensnobelpreis 2004). Seit 2006 wird die JLU sowohl in der ersten als auch in der zweiten Förderlinie der Exzellenzinitiative gefördert (Excellence Cluster Cardio-Pulmonary System – ECCPS; International Graduate Centre for the Study of Culture – GCSC).


    More information:

    http://www.uni-giessen.de/fbz/fb03/institute/ifk


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    Criteria of this press release:
    Journalists, all interested persons
    Art / design
    transregional, national
    Miscellaneous scientific news/publications
    German


     

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