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06/15/2010 09:13

Neurologische und psychiatrische Erkrankungen in einer alternden Gesellschaft

Jan Meßerschmidt Presse- und Informationsstelle
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

    Mit einer älter werdenden Bevölkerung steht Deutschland vor neuen gesundheitspolitischen und medizinischen Herausforderungen. Während der überregionalen Tagung Das Altern – neurologische, psychiatrische und versorgungsepidemiologische Aspekte diskutieren Wissenschaftler und Experten aus ganz Deutschland vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung über diese Herausforderungen. Die Tagung findet vom 17. – 19. Juni 2010 in Greifswald statt. Sie wurde von der Neurologischen Universitätsklinik Greifswald, der Psychiatrischen Universitätsklinik Greifswald und dem Institut für Community Medicine organisiert.

    Während eines Pressegesprächs informieren wir Sie am 18. Juni 2010 um 08:15 Uhr gern über die Hinter-gründe des Tagungsthemas.

    Während der Tagung werden unter anderem die Ergebnisse großer epidemiologischer Studien vorgestellt, aus denen die Bevölkerungsstruktur der Zukunft und die zu erwartende Häufigkeit von demenziellen Erkrankungen in den nächsten zwanzig Jahren herauszulesen sind. Das „Zentrum für integrierte Demenzforschung“ in Greifswald beschäftigt sich besonders mit der Erforschung neuer innovativer Versorgungsmodelle. Dieses Forschungsvorhaben wird während der Tagung vorgestellt.
    Ein weiterer Schwerpunkt sind Versorgungskonzepte und die individualisierte Altersmedizin. So wird Prof. Wolfgang Hoffmann vom Institut für Community Medicine eine wissenschaftliche Sitzung leiten, bei der individualisierte Ansätze in der Geriatrie, Besonderheiten bei der Rehabilitation alter Menschen und die Herausforderung der Pflege von Demenzkranken im Mittelpunkt stehen.

    Alte Menschen leiden häufig unter psychiatrischen Störungen; Depression und Vereinsamung sind eine Realität im Alter. Diese Probleme werden in einem Veranstaltungsteil unter der Leitung von Prof. Freyberger, Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik angesprochen.
    Auch das Risiko für neurologische Erkrankungen steigt mit zunehmendem Alter enorm. Die Parkinsonsche Erkrankung, Schlaganfall und Alzheimer-Demenz werden in einem Sitzungsteil behandelt, der von Prof. Christof Kessler, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Greifswald, geleitet wird.

    Die überregionale Tagung zum Thema „Das Altern – neurologische, psychiatrische und versorgungsepidemio-logische Aspekte“ ist der Startschuss einer Initiative des Universitätsklinikums in Hinblick auf individualisierte Altersmedizin. Dass das Alter nicht nur aus Krankheit besteht, sondern auch schöne Seiten hat, wird bei der Eröffnung der Veranstaltung am Freitag durch Bundesministerin a.D. Prof. Ursula Lehr in ihrem Vortrag „Bedeutet alt sein, krank sein? Eine Thematik in den Zeiten des demografischen Wandels“ ausführen.

    Pressegespräch
    Das Altern – neurologische, psychiatrische und versorgungsepidemiologische Aspekte
    Freitag, 18. Juni 2010, 08:15 Uhr
    Hörsaal Nord, Neues Klinikum Greifswald

    Gesprächspartner während des Pressegespräches
    Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christof Kessler, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Greifswald
    Prof. Dr. med. Harald Freyberger, Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Greifswald
    Prof. Dr. med. Wolfgang Hoffmann, Gf. Direktor des Institutes für Community Medicine Greifswald

    Ansprechpartner an der Universität Greifswald
    Prof. Dr. med. Dr. h.c. C. Kessler
    Klinik und Poliklinik für Neurologie
    Ferdinand-Sauerbruch-Straße, 17475 Greifswald
    Telefon 03834 86-6800
    kesslerc@uni-greifswald.de


    More information:

    http://www.carlo-praetorius.de/02/greifswald2010/Greifswald2010_Programm_web.pdf - Tagungsprogramm


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    Criteria of this press release:
    Medicine, Psychology
    regional
    Scientific conferences
    German


     

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